Neue Ziele im Visier

Mit einer auf neun Posten veränderten, einstimmig gewählten und verjüngten Führungsmannschaft starten die "Hubertus"-Schützen in die nächsten drei Jahre. Vorne, von links Klaus Ludwig und Manuel Knötig, Lydia Götz sowie Christina Lösch. Bild: bk

Mit einer neuen Führungsspitze visiert die Schützengesellschaft "Hubertus" das 110. Vereinsjahr an.

Die Neuwahl in der Generalversammlung ging mit einer beträchtlichen Personalerweiterung einher. Schützenmeisterin Lydia Götz hatte nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert. Die Nachfolge tritt ihr Stellvertreter Klaus Ludwig an. Ihm steht nun Manuel Knötig zur Seite.

Im Amt bleiben Schriftführer Reinhold Tafelmeyer und Kassier Hans Rettinger. Sportleiter Sebastian Ludwig übernimmt mit Unterstützung von Christina Lösch auch die Jugendleitung. Den erweiterten Vereinsausschuss bilden Josef Schweiger, Florian Müller, Ramona Ludwig sowie neu Simon Koller, Markus Wolf, Christina Lösch, Alexandra Schwerin-Fortner. Die Kasse prüfen Hans Wagner und Felix Eckert.

Die scheidende "First Lady" rief die Höhepunkte eines intensiven Vereinslebens in Erinnerung. Vor zwölf Jahren sei es schwierig gewesen, einen Vorsitzenden zu finden. Das 100-jährige Jubiläum stand bevor. "Wir haben uns zusammengerauft, das Fest war ein großer Erfolg." Der Verein sei gewachsen, für die nächsten Jahre gut aufgestellt und habe engagierte Mitglieder. "Die Investition in die neue elektronische Schießanlage hat sich gelohnt und bei der Jugend für Aufschwung gesorgt", bemerkte Götz, auch wenn die Ausgaben von rund 5500 Euro laut Hans Rettinger das Jahresminus verursachten.

Den dritten Platz des Pistolenteams in der B-Klasse führte Sebastian Ludwig ins Feld. Seine Schwester Ramona sowie Vater Klaus gewannen in ihren Klassen die Gaumeisterschaft und qualifizierten sich für die Bezirks oder Bayerische Meisterschaft. Als herausragenden Erfolg bezeichnete Jugendleiterin Nadine Ermer das Erringen des Gaujugendkönigin-Titels durch Ramona Ludwig. Sie kündigte die Neuauflage des Eltern-Kind-Schießens und den Start einer Mannschaft in der Gaujugendliga an. Josef Schweiger appellierte an die Mitglieder, sich wieder stärker an den Wettbewerben zu beteiligen.

Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph lobte die Bereitschaft junger Leute, Aufgaben zu übernehmen. Die "Hubertus"-Schützen als florierender, zweitältester Verein seien aus dem Marktleben nicht wegzudenken. Klaus Ludwigs erste Amtshandlung war es, an seine Vorgängerin und noch amtierende Schützenliesl Götz die goldene Verdienstnadel des Bezirks Oberpfalz zu verleihen. "Wir bauen auf die Jugend, sie ist mit Herzblut dabei. Deshalb brauchen wir zwei neue Luftgewehre", betonte der neue Vorsitzende. Die Finanzierung bereitet dem Verein noch Kopfzerbrechen. Ludwig hofft deshalb, Sponsoren zu finden.
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