Neuer Ort des Abschieds

Der Farbe Blau hat Künstlerin Ruthild Langhammer aus Pressath die zentrale Rolle für das Glasfenster zugewiesen.

Lang, intensiv und phasenweise unerbittlich war im Stadtrat über die Notwendigkeit einer neuen Aussegnungshalle diskutiert worden: Nun ist das neue Gebäude fertig und bekommt am Sonntag den kirchlichen Segen.

Kemnath. (stg) Nach gerade einmal sechsmonatiger Bauzeit ist die Aussegnungshalle fertiggestellt: Stadtpfarrer Konrad Amschl und Pfarrer Dirk Grafe spenden am Sonntag um 14 Uhr den ökumenischen Segen, anschließend besteht bis 17 Uhr für alle Interessierten die Möglichkeit zur Besichtigung.

Neben der Aussegnungshalle gibt es einen neu gestalteten Vorplatz und neue Zuwege. Gekostet hat das Projekt, für dessen Umsetzung das Architekturbüro Günther Lenk, der Landschaftsarchitekt Albrecht Strohn und zahlreiche Firmen aus der Region verantwortlich sind, rund 600 000 Euro. Großer Wert lag bei allen Maßnahmen auf der Barrierefreiheit.

Optisch prägt ein steiles Satteldach das Gebäude, flach angebaute Nebenräume sind mit dem etwa 90 Quadratmeter großen Aussegnungsbereich inklusive elektrischer Fußbodenheizung verbunden. Große Glasflächen und eine Faltschiebewand schaffen eine direkte Verbindung zum Vorplatz. Die künstlerische Gestaltung mit Glaskunstfenstern übernahm die Pressather Künstlerin Ruthild Langhammer (siehe Kasten).

Geistlichen und Rednern steht ein Raum mit separatem Zugang zur Verfügung. Außerdem sind zwei Lagerräume und zwei Aufbahrungsräume im dem Raumkonzept integriert. Im Aussegnungsbereich und für den Vorplatzbereich ist ein entsprechendes Beschallungssystem installiert. Auch an eine von außen begehbare Toilette wurde gedacht.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.