Neues Festival auf dem Lanzenanger
Im Blickpunkt

Burglengenfeld. (am) Die Stadt wird um eine kulturelle Attraktion reicher: Vom 24. bis 26. Juli 2015 findet das erste "Lanzenanger-Festival" auf einem Gelände mit zeitgeschichtlichem Hintergrund statt. Vor fast 30 Jahren war es der Schauplatz für das legendäre "Anti-WAAhnsinns-Festival", das innerhalb des WAA-Widerstands auch Musikhistorie geschrieben hat. Die Vorbereitungen für das neue Musikfestival, das nun Landrat Thomas Ebeling vorgestellt bekam, laufen derzeit auf Hochtouren.

Die Musikauswahl des Festivals soll zum überwiegenden Teil aus alternativen, rockigen Musikstilen, Hardrock sowie auch kraftvoller Metal-Musik bestehen. Über 30 Bands werden auf zwei Bühnen auftreten und das Lanzenanger-Gelände rocken. Neben der großen Konzert-Arena besteht für die Besucher die Möglichkeit, auf dem Campingplatz über die Dauer des Festivals die Behausung aufzuschlagen, um auch gar nichts vom Programm verpassen zu müssen.

Auf der Hauptbühne spielen laut Veranstalter "die Acts vom Top-Headliner mit großem Namen bis hin zum Newcomer und zu echten Geheimtipps". Freunde der außergewöhnlichen Rockmusik können auf der zweiten Bühne auf ihre Kosten kommen. Dort wird auch ein kleiner Biergarten aufgebaut, der zum Verweilen und zum Beobachten einlädt. Mit bayerischem Flair und kleinen Live-Auftritten soll dort für Frühschoppen-Gaudi gesorgt sein.

Zusätzlich gibt auf dem FestivalGelände eine Anzahl von bunten Ständen, die Kulinarisches und allerlei Kleinigkeiten feilbieten werden. Regionale Gastronomiebetriebe können sich beim Veranstalter aus Kühbach (Landkreis Aichach-Friedberg) um eine der Verkaufsflächen bewerben. Regional und ökologisch hergestellte Produkte werden bevorzugt. Auch die regionalen Bands bekommen die Chance auf Teilnahme am Open-Air.

Zum größten "Anti-WAAhnsinns-Festival" waren am 26. und 27. Juli 1986 über 100 000 Besucher auf den Lanzenanger gekommen. Dort traten Rock-Stars wie BAP, Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Rio Reiser, Wolf Maahn, Wolfgang Ambros oder Die Toten Hosen auf.

Tipps und Termine Auf Zeitreise mit Schönwerth

Nabburg. Das Oberpfälzer Freilandmuseum bietet am Sonntag, 12. Oktober, um 14 Uhr wieder die Gelegenheit, eine Zeitreise mit Märchen-Autor Franz Xaver von Schönwerth in die Oberpfalz des 19. Jahrhunderts anzutreten. Gerald Igl aus Nabburg hat diese unheimlichen Gestalten, die in Schönwerths Erzählungen vorkommen, in Szene gesetzt. Während der Schauspielführung mit drei engagierten Laienschauspielern wird der dargestellte Schönwerth selbst in die Geschichten einführen. Wo passen diese Erzählungen auch besser hin, als in das Freilandmuseum, das verwunschene Wälder, unheimliche Scheunen und andere sagenhafte Orte zu bieten hat? Diese szenische Führung "Von Moosweibl, Drud und Bilmesschneider"kostet für Erwachsene zehn, für Kinder ab 13 Jahren acht Euro; Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen drei Euro. Eine Anmeldung ist bei der Museumsverwaltung erforderlich unter Telefon 09433/24420.
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