Neues Gefühl in Tremmersdorf

Johannes Wiesend treibt den Ball nach vorne: Der FC Tremmersdorf will auch in Pressath gewinnen und alleiniger Spitzenreiter bleiben. Bild: af

Ungewohntes Gefühl für den FC Tremmersdorf: Da der TSV Reuth zuletzt verlor, steht er ganz alleine an der Tabellenspitze der Kreisklasse West. Kommen die Tremmersdorfer mit der Situation zurecht?

Weiden. (sf) Auf dem Papier ist die Aufgabe beim stark abstiegsgefährdeten Aufsteiger TSV Pressath sicherlich lösbar, auch wenn der Gastgeber keinen einzigen Punkt zu verschenken hat. Ob und wie der TSV Reuth die Heimniederlage gegen Windischeschenbach verdaut hat, wird sich beim Gastspiel am Basaltkegel in Parkstein zeigen.

SV Kulmain II       Sa. 14.00       FC Vorbach
Noch immer haben Markus Schönl und seine Jungs vom SV Kulmain II ihr Ziel, bis zur Winterpause 20 Punkte zu erreichen, nicht geschafft. Nun wird es langsam eng. Aufgrund von Ausfällen in der 1. Mannschaft muss man Leute an diese abgeben und zusätzlich fallen die Gebrüder Alexander und Michel Sollfrank verletzungsbedingt aus. Das erschwert die Aufgabe gegen den FC Vorbach natürlich ungemein. Als "glücklich" bezeichnete FCV-Spielertrainer Florian Ruder den Punktgewinn gegen Immenreuth. Es gab wieder einmal drei Gegentore, die Defensivarbeit ist schon die ganze Saison über das Hauptmanko. Verzichten muss der FC auf Nico Biersack und Florian Ritter, dafür kehren Thomas Koller und Philipp Pleschke ins Team zurück, das auch durch Nachwuchsspieler Nico Lautner verstärkt wird.

TSV Pressath       So. 14.00       FC Tremmersdorf
In letzter Minute verschenkte der TSV den Sieg im Derby gegen Schwarzenbach. Der eine Zähler ist nicht ausreichend, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Gegen den FC Tremmersdorf sieht Trainer Fritz Betzl seine Elf in der Außenseiterrolle. Sie wird aber dennoch um jeden Punkt kämpfen. "Wir wollen unseren Platz an der Tabellenspitze verteidigen", fordert Spielertrainer Robert Schäffler von seinem Team vor dem Spiel gegen seinen alten Verein. Er fügt hinzu: "Dazu ist es notwendig, gut zu verteidigen, viele Wege zu gehen und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Das haben wir bisher ganz gut geschafft". Günther Fahrnbauer, Johannes Karl und Florian Schnödt werden fehlen.

VfB Mantel       So. 14.00       TSV Kastl
Nach dem verdienten Sieg in Haidenaab überholte der VfB den Gegner in der Tabelle und nimmt nun den dritten Platz ein. Mit Kastl kommt der Tabellenletzte. Trotzdem warnt Trainer Roland Schuller davor, den Gegner zu unterschätzen. Im Hinspiel kam man über ein 2:2 nicht hinaus. Dennoch ist das klare Ziel ein Heimsieg. "Wieder einmal gut gespielt und am Ende doch verloren." Das musste TSV-Trainer Karl Holub nach dem Gastspiel in Tremmersdorf feststellen. Zudem wurde seiner Elf ein klarer Elfer versagt, der die Führung hätte bedeuten können. Dennoch ist die Moral der Truppe ungebrochen. Der Coach kann bereits zum dritten Mal in Folge die gleiche Formation aufbieten.

SpVgg W'eschenbach       So. 14.00       SV Riglasreuth
"Die beiden Derbysiege gegen Krummennaab und Reuth sind nur dann etwas wert, wenn wir gegen Riglasreuth einen Dreier draufsetzen," lautet die Devise von SpVgg-Spielertrainer Martin Braungart. Dadurch könnte man sich im Abstiegskampf Luft verschaffen. Neben den bislang zu ersetzenden Akteuren fällt Martin Braungart voraussichtlich selbst aus, er wird wohl nur von außen agieren können. Auch wenn gegen Kulmain endlich wieder ein Dreier eingefahren wurde, muss sich der SV Riglasreuth nochmals gewaltig steigern, um aus Windischeschenbach etwas Zählbares mitzunehmen. Trainer Budek plagen immer noch enorme Personalsorgen.

SV Parkstein       So. 14.00       TSV Reuth
Die Niederlage in Krummennaab hatten sich die Basaltkicker selbst zuzuschreiben - so bitter sie auch war. Für den Sonntag will man sich die SpVgg Windischeschenbach zum Beispiel nehmen. Sie hat gezeigt, dass auch die "Unantastbaren" zu besiegen sind. Der Schlüssel für den Erfolg wird darin liegen, die Schlüsselspieler des Gastes auszuschalten. Der SVP hofft, dass Robert Schmidt wieder einsatzfähig ist. Der TSV hat die Niederlage vom letzten Sonntag abgehakt. In Parkstein will die Bachmeier-Truppe wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und die drei Punkte mitnehmen. Am Aufgebot wird es keine großen Veränderungen geben.

SC Schwarzenbach       So. 14.00       TSV Krummennaab
Zum letzten Heimspiel im Jahr 2015 lädt die Mannschaft des SC Schwarzenbach die Öffentlichkeit zu 50 Liter Freibier ein. Gegen Krummennaab fehlen definitiv Daniel Spachtholz, Sebastian Landgraf, Stefan Götz, Fabian Dumler, Fabian Melzner und der gesperrte Spielertrainer Thomas Baier selbst. Vertreten wird er durch Co-Trainer Uwe Salfer. Mario Przetak hat sich gegen Pressath an der Hand verletzt und kann auch nicht spielen. TSV-Trainer Silvio Steudel hofft, dass das Spiel gegen Parkstein eine Initialzündung war. Schließlich lag man bis zur 87. Minute mit 1:3 zurück und gewann die Partie noch. Die beiden Spiele bis zur Winterpause gegen Teams aus den unteren Regionen will man siegreich bestreiten.

SV Immenreuth       So. 14.00       ASV Haidenaab
Zwar gab der SVI in Vorbach eine Zwei-Tore-Führung aus Hand und musste sich dadurch mit einem Punkt begnügen, dennoch ist für Trainer Manfred Sahr ein Aufwärtstrend erkennbar. Vor allem im taktischen Bereich ist dieser festzustellen. Gegen den ASV Haidenaab hat man aus der Hinrunde noch etwas gutzumachen. Drei Niederlagen in Folge mussten die Jungspunde des ASV zuletzt hinnehmen, obwohl die Partie gegen Mantel eigentlich ein typisches 0:0-Spiel war. Nun muss man zum Derby. Und ausgerechnet jetzt hat man eine Menge an Verletzten zu beklagen. Marco Haberberger, Christian Küffner, Patrick Winde und Philipp Meyer fallen aus.
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