Neues Gerätehaus: Bau kostet Brandschützern viele Nerven

Für Thomas Schreml, den Vorsitzenden der Feuerwehr, war 2014 ein stressiges und arbeitsintensives Jahr mit emotionalen Höhen und Tiefen. Seiner Mannschaft und den Familienangehörigen bescheinigte er: "Euer Teamwork war par excellence."

In seiner Rückschau auf das vergangene Jahr räumte Schreml ein, dass die bereits mehrfach erwähnte Eigenleistung am neuen Gerätehaus von über 3000 Arbeitsstunden und die Festvorbereitungen viele Nerven gekostet haben. So sei die Bitumenfirma erst einen Tag vor den Einweihungsfeierlichkeiten erschienen. Vereinzelt solle es sogar zu Haarausfall gekommen sein.

Den Erfolg des dreitägigen Festes, insbesondere die von zahlreichen Besuchern entgegengebrachte Wertschätzung, sah der Feuerwehrchef als Entschädigung dafür an. Endgültig Geschichte sei das alte Gerätehaus am 29. Dezember mit dem "letzten Ausräumen" durch Mitglieder des Vorstands geworden.

Als Dankeschön und als Zeichen der im Verein gelebten Verbundenheit wertete Schreml das Familien- und Kameradschaftsfest im Herbst. Die aktiven Einsatzkräfte und die Jugendfeuerwehr beendeten das Jahr mit der Weihnachtsfeier.

Aktuell besteht die Feuerwehr aus 51 Aktiven, 35 passiven Mitgliedern, 29 Angehörigen der Jugendfeuerwehr und 45 fördernden Mitgliedern. Zusammen mit seinem Stellvertreter Korbinian Dunzer habe er 87 Termine wahrgenommenen, teilte der Vorsitzende mit. Außerdem habe es 13 Vorstandssitzungen gegeben. Schreml berichtete zudem vom Besuch von drei Festen von Nachbarfeuerwehren und zehn Festen von Eschenbacher Vereinen. Beim Bürgerfest haben die Brandschützer den Ausschank übernommen, zwei große Zelte bereitgestellt und die Garnituren auf- und abgebaut. Präsenz zeigte die Feuerwehr auch bei der Stadtmeisterschaft im Kegeln, der Fronleichnamsprozession und beim Volkstrauertag.

Der Vorsitzende erinnerte nicht zuletzt an den Ausflug zu den Feengrotten bei Saalfeld mit Schifffahrt auf einem der größten Stauseen Deutschlands. Für 2015 kündigte er eine Fahrt nach Berlin an.

Schreml dankte abschließend allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern, die den Verein immer wieder in unterschiedlicher Weise unterstützen, sowie Bürgermeister, Stadtrat und Stadtverband für die stets gute Zusammenarbeit. (rn)
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