Neues Kreuz am "Ringelstein"

Der Vorstand des Touristenvereins "Die Naturfreunde" mit (von links) Hüttenwart Michael Rückl, 2. Vorsitzende Petra Bock, Schriftführer Gerd Schmaus, 1. Vorsitzender Max Schmaus, Revisor Roland Schmaus, Kassiererin Rosalinde Söllner, Revisoren Hans Wolf und Maria Schmaus. Bild: fsc

Ein wesentliches Thema der Jahresversammlung war eine Satzungsänderung und der Beschluss einer Rücklage. Nach mehr als 30 Jahren musste die bisherige Ortsgruppensatzung den Erfordernissen der Gebührenordnung angepasst werden.

Im "Forsthaus", wie ältere Mitglieder das Naturfreundehaus Wernersreuth immer noch nennen, hatten sich viele Naturfreunde zur Jahreshauptversammlung ihrer Ortsgruppe eingefunden. Sie wird nach Änderungen im Bundes- und Landesverband und einer eigenen Satzungsänderung weiterhin den Namen "Touristenverein - Die Naturfreunde - Verband für Touristik und Kultur" führen.

Das gab Vorstand Max Schmaus am Rande seines Tätigkeitsberichtes bekannt. Er berichtete von acht Monatsversammlungen und einer Verwaltungsratssitzung, erwähnte die vereinsinternen Ringelfelsenbesuche und die Wanderungen am Ostermontag und Kirchweihmontag dorthin. Die "große" Vereinswanderung hatte zu den "Becker-Teichen" am Fuße des Tillenberges geführt und viel Zustimmung erfahren.

Leitungsschaden

Nach dem Heckenschnitt am Naturfreundehaus war die Errichtung eines Drahtzaunes notwendig geworden, was die Mitglieder in Eigenleistung erledigten. Ein entstehender Leitungsschaden im Keller des Naturfreundehauses wurde rechtzeitig bemerkt, so dass größerer Schaden verhindert werden konnte. Trotzdem habe die Reparatur mit rund 1500 Euro zu Buche geschlagen.

Michael Rückl gab einen ausführlichen Bericht zum Geschehen in und an der Ringelfelsenhütte. Der Hüttenwart wusste von sechs Übernachtungen zwischen zwei und vier Tagen und resümierte einen wechselnden, aber durchschnittlichen Besuch. Die Solaranlage an der Hütte war erneuert worden und ein Teil der Lampen auf LED umgestellt worden. Die Anschaffung eines Gasofens und die kleinere Reparaturen dienten dem Erhalt dieses nicht nur vom Verein geschätzten "Kleinods" am Fuße des Heidelberges.

Wie im vergangenen Jahr soll es wieder einen "Hüttensonntag" am jeweils letzten Sonntag im Monat geben. Dann will der Verein Wanderern und Spaziergängern Gelegenheit zur Rast geben. Aus einer vom Waldbesitzer gestifteten Birke soll ein neues Kreuz für die Steilwand des "Ringelsteins" gezimmert werden. Die Satzungsänderung war den Erfordernissen der neueren Gebührenordnung geschuldet. Nicht zuletzt das nicht unbedeutende Vermögen der Ortsgruppe, mit Naturfreundehaus und Ringelfelsenhütte, machten die Anpassung notwendig, so Vorstand Max Schmaus einleitend.

Letzter Freitag im Monat

Im Gegensatz zur Satzungsberatung gingen die fälligen Neuwahlen recht zügig über die Bühne. Unter der Leitung von Roland Schmaus wurde für die nächsten zwei Jahre folgende Vorstandschaft gewählt: Vorsitzender Max Schmaus, Stellvertreterin Petra Bock. Die Kasse verwaltet Rosalinde Söllner und für die Schriftführung ist Gerd Schmaus zuständig. Hüttenwart bleibt Michael Rückl und die Revision besorgen Maria Schmaus, Hans Wolf und Roland Schmaus. Für die Monatsversammlung bleibt wie bisher der letzte Freitag im Monat als fester Termin. (Info-Kasten)
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