Neues Sauggerät fürs Naturbad

Bürgermeister Hans Koch (Dritter von rechts) bleibt Vorsitzender im Förderverein des Freibads. Zusammen mit seiner Mannschaft will er weiter an einem attraktiven Naturbad arbeiten, das der Marktgemeinde nicht allzu hohe Kosten verursacht. Bild: wku

Mit einem Vermögen von 25 000 Euro stehen die Förderer des Freibads Königstein als reicher Verein da. Ihre gut gefüllte Schatulle wollen sie demnächst wieder öffnen.

Erklärtes Ziel ist es, das im weiten Umkreis schönste Naturbad zu besitzen. Der Förderverein will es mit Eigenmitteln verbessern, die Kosten für die Marktgemeinde durch freiwillige Arbeitsstunden in Grenzen halten und mit der Unterstützung der Wasserwacht auch an Wochenenden für die Sicherheit der Badegäste sorgen.

Bei der Jahreshauptversammlung segneten die Mitglieder Ausgaben von mehr als 4000 Euro ab. Ein Sauggerät soll den Badangestellten die Arbeit erleichtern. Ein willkommener "Nebeneffekt" der Neuanschaffung ist die Sicherung der Wasserqualität.

Vorsitzender Hans Koch hieß einen "überschaubaren Kreis" der 117 Mitglieder willkommen. Sie bestätigten ihn und seine Mannschaft einstimmig in ihren Ämtern.

Das schlechte Wetter habe in der vergangenen Badesaison zu einem deutlichen Besucherrückgang geführt. In der Kasse lief ein Minus von 21 000 Euro auf, das die Marktgemeinde tragen muss. "Nach wie vor sind wir stolz darauf, dass dem Naturbad immer beste Wasserqualität bescheinigt wurde", betonte Koch.

Flach fiel dieses Mal das Schlittschuhlaufen im Winter, da das Eis die erforderliche Stärke von 15 Zentimeter nicht erreichte. Die Hütte im Naturbad sei fertiggestellt und verfüge durch den ehrenamtlichen Einsatz des Elektrikers Hans Scheibeck nun auch über Strom. Die Hütte sei bei Kletterern oder Wanderern beliebt, ebenso bei Vereinen.

Die Eintrittspreise habe die Marktgemeinde erstmals erhöht. Andererseits werde es heuer eine Kombikarte mit dem Bad in Hirschbach geben. In Königstein werden neben der Zehnerkarte nur noch Saisonkarten verkauft. Neu sei auch, dass der Kiosk in Eigenregie betrieben wird. "Da gibt's eine Reihe von Ferienjobs," kündigte Hans Koch an.

Für die Marktgemeinde Königstein lobte 3. Bürgermeister Richard Pesold die Arbeit des Fördervereins. Er entlaste die Kommune.
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