Neue Spielfläche in Sicht

Wenn der Frühling kommt, will die Marktgemeinde Königstein den Besuchern ihres Kindergartens wieder eine schöne Spielfläche im Freien anbieten. Eltern, die bei den Arbeiten mithelfen, sind willkommen.

Vor Gericht hat der Grundstückseigentümer die Marktgemeinde Königstein verpflichtet, seinen Spielplatzteil für den Kindergarten zu räumen (die SRZ berichtete darüber). Jetzt fand sich eine Ausweichfläche, die mit viel Aufwand umgestaltet werden muss. Bei einer Elternbeiratssitzung im Kindergarten informierte Zweiter Bürgermeister Klaus Hafner über die geplanten Aktionen.

Im Februar, also noch vor Vegetationsbeginn, werden die Bäume und Sträucher zurückgeschnitten. Sobald es das Wetter zulässt, geht es auch mit Bau des Zauns weiter.

Der Kastanienbaum an der Nord-Ostseite des Gebäudes muss jedoch weichen. Dies hatte der Bauausschuss Ende vergangenen Jahres befürwortet. Der Baum richte bereits jetzt Schaden am Gebäude und am Dach an.

Pachtvertrag für 15 Jahre

"Die Bauarbeiten organisiert und leitet der Bauhof", erklärte Hafner. Der Pachtvertrag mit dem Eigentümer stehe unmittelbar vor der Unterschrift. Er laufe dann für 15 Jahre. Auf der neuen Fläche werde voraussichtlich im März die Rutsche wieder montiert und das Gelände für ihre Neigung passend hergerichtet. Im unteren Bereich des Grundstücks sollen zwei neue Kleinspielgeräte zusätzlich installiert werden. Aussuchen soll sie der Elternbeirat in Zusammenarbeit mit den Eltern.

In Richtung Süden entsteht ein kleiner, länglicher Korridor, der an der Südspitze mit einem Fangzaun eingerahmt wird. "Hier können die Kinder nach Lust und Laune Fußball spielen", sagte Hafner.

Schon 2500 Euro Spenden

Nach Anfragen bei mehreren Unternehmen seien inzwischen Spenden von mehr als 2500 Euro für den Umbau des Spielplatzes eingegangen. Der Zweite Bürgermeister nannte zum Beispiel die Firmen Voltgrün und Nordex, die die Bürgerwindanlage in Kürmreuth errichtet haben, sowie die Sparkasse Amberg-Sulzbach.

Im Kindergarten wird eine Liste ausgehängt, in die sich Eltern eintragen können, die sich an den Umbauarbeiten beteiligen möchten. "Alles in allem ist es das Ziel des Marktrats, spätestens zu Beginn der Außensaison den Kindern wieder eine gute bespielbare Anlage anbieten zu können", erklärte Klaus Hafner.
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