Neugierde auf Neues

Steffen Kopetzky hat neben Romanen auch Hörspiele, Radio-Features und Theaterstücke geschrieben. Inzwischen mischt er in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm auch als Stadtrat in der Kommunalpolitik mit. Bild: hfz

Das Genre heißt lapidar und völlig unverdächtig Abenteuerroman. Doch Steffen Kopetzky hat mit "Risiko" einen zeitgemäßen Bildungsroman geschrieben. Er liest daraus im Literaturarchiv.

Sulzbach-Rosenberg. (zm) Entstanden ist das Werk unter anderem unterstützt durch das Literaturstipendium des Freistaats Bayern 2012. Glaubt man der Kritik, dann haben die Juroren dieses Geld nicht in den Sand gesetzt, obwohl von Sand viel die Rede ist.

Kopetzky folgt in "Risiko" einer legendären Afghanistan-Expedition, kühn geplant und angeführt von dem Archäologen und Diplomaten Freiherr Max von Oppenheim, der während des Ersten Weltkriegs für das Auswärtige Amt tätig war. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus der Sicht des jungen Marinefunkers Sebastian Stichnote.

Er liegt vor der Küste Albaniens und zu Kriegsbeginn muss die deutsche Flotte durchs Mittelmeer nach Konstantinopel fliehen. Dort schließt er sich der geheimen Expedition nach Kabul an und begegnet unter anderem historischen Personen wie Lucien Camus, dem Vater von Albert Camus. Steffen Kopetzky liest aus seinem jüngsten Werk am Mittwoch, 10. Juni um 20 Uhr im Literaturhaus Oberpfalz. Karten kosten sieben, ermäßigt fünf Euro. Reservierungen sind telefonisch (09661/8 15 95 90) oder per Mail ( info@literaturarchiv.de) möglich.
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