Neuhauser Pfadfinder: Toller Blick auf Großglockner
Der Berg ruft

Ganz schön schräg! Beim Wanderwochenende der Pfadfinder lieferte die Bergwelt manche Steilvorlage. Zur Belohnung gab es einen atemberaubenden Ausblick auf den nahen Großglockner. Bild: hfz
Neuhaus. (hfz) Gegen das Bergfieber ist kein Kraut gewachsen. Alljährlich infizieren sich die Pfadfinder des Neuhauser Stammes damit. Diesmal betraf es elf Rover.

Gemeinsam machten sie sich Richtung Großglockner auf, um dort ein kurzweiliges Wochenende zu verbringen. Auf dem Programm, das Johannes Eibl und Benjamin Mayer zusammengestellt hatten, stand bereits am Anreisetag der Aufstieg zum Lucknerhaus. Auf 1920 Meter Höhe verbrachte die Gruppe die erste Nacht, bevor tags darauf die Wanderung über die Glorer- und die Salmhütte sowie die Pfortscharte zur Stüdlhütte führte. Bei angenehmen Temperaturen unter blauem Himmel genossen die Pfadfinder die Bergwelt. Sie machten Bekanntschaft mit Murmeltieren und beobachteten einen Steinbock. Seilgesicherte Stücke und steile Anstiege sorgten für die richtige Dosis Adrenalin.

"Bei einigen Teilnehmern äußerte sich das Bergfieber dieses Mal mit hochroten Köpfen und erhöhtem Frischluftbedarf", feixte Eibl in Bezug auf die manchmal etwas anstrengenden Passagen. Die Übernachtung im Schutzhaus, das sie auf 2801 Meter erreichten, ließ alle Anstrengungen schnell vergessen. Die letzte Etappe, die zur sogenannten "Schere" führte, bewältigte die Gruppe am Sonntagvormittag. Auf 3037 Meter Höhe erwartete die Wanderer als großartiger Abschluss eines unvergesslichen Wochenendes ein atemberaubender Blick auf den nahe gelegenen Großglockner.
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