Neusorger Tischtennis-Damen trennen sich 7:7 vom TV Hofstetten III
Spitzenteams in Reichweite

Elke Pöhlmann musste in den Einzeln drei Niederlagen einstecken. An der Seite von Heidi Philipp punktete die Neusorgerin aber im Doppel. Bild: af
Neusorg. (gsr) Die Tischtennis-Damen des SV Neusorg haben die erste Saisonhälfte mit einem Unentschieden abgeschlossen. Im Bayernliga-Heimspiel gegen den TV Hofstetten III gab es ein 7:7. Nach einem fast vierstündigen Krimi erzwangen die Gäste doch noch einen letztendlich verdienten Punktgewinn.

Die Eingangsdoppel verliefen so ganz nach dem Geschmack der Neusorgerinnen, die sowohl durch Stock-Schönfelder/Todoli als auch durch Philipp/Pöhlmann zu zwei Siegen kamen. Als dann auch noch Christina Stock-Schönfelder nach einem hartumkämpften Fünf-Satz-Match für die 3:0-Führung gesorgt hatte, sahen sich die Einheimischen bereits auf der Siegerstraße.

Doch die Gäste schlugen eiskalt zurück, holten sich Punkt um Punkt. Besonders Elke Pöhlmann sah sich nach einer 2:1-Satzführung schon fast im Ziel, ehe Christina Rein doch noch den Spieß umdrehte und für ihre Farben zum 3:3 ausglich. In ihrer überragenden Form war Christina Stock-Schönfelder auch von der gegnerischen Nummer Eins, Kerstin Zöller, nicht aufzuhalten und sorgte damit für die erneute Führung. Die nächsten drei Begegnungen zeigten, wie nah Sieg und Niederlage beim Tischtennis beieinander liegen. Heidi Philipp hatte gegen Mareike Pfeifer mit 9:11 im Entscheidungssatz ebenso knapp das Nachsehen wie Elke Pöhlmann beim 8:11 gegen Roxana Bönig. Doch Neusorg hatte ja noch die aus der "Zweiten" aufgerückte Julia Todoli, die beim 11:9 im fünften Durchgang im Gegensatz zu ihren Mitspielerinnen das Glück auf ihrer Seite hatte - 5:5. Musste Pöhlmann gegen Zöller im Anschluss noch knapp abgeben, so sorgten Stock-Schönfelder und Philipp nach zwei engen Paarungen für die neuerliche Neusorger Führung.

Nun lag es an der jungen Julia Todoli, ob zu dem einen Punkt vielleicht sogar noch ein zweiter kommen sollte. Nach einem glatten 11:3 im ersten Satz sah eigentlich alles danach aus, doch Pfeifer hatte beim 13:15 und 10:12 das Glück auf ihrer Seite. Todoli gab jedoch nicht nach und holte sich mit 11:6 Durchgang Vier. Hatte die Gästeakteurin ihr Glückskonto bereits überreizt. Leider nein aus Neusorger Sicht, denn mit 8:11 bescherte sie dem Gast doch noch einen Punkt. Obwohl die Neusorgerinnen seit Wochen auf ihre verletzte Nummer Eins, Tamara Wegmann, verzichten müssen, lauern sie mit 10:6-Punkten zur Saisonhalbzeit ganz nah hinter den Spitzenteams.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.