Neustadt nach vorne gebracht

Feierlich schritt Bürgermeister Rupert Troppmann die Bürgerwehr ab. Anschließend schossen die Uniformierten für ihn einen Ehrensalut. Bilder: Hartl (2)

Rupert Troppmann und seine Ehefrau Petra mussten vor der Stadthalle durch ein langes Spalier der Feuerwehr marschieren. Die Bürgerwehr feuerte Ehrensalut, und die Stadtkapelle schmetterte Troppmanns Lieblingslied "Dem Land Bayern die Treue": Die Kreisstadt ließ am Donnerstagabend ihren Bürgermeister zum 60. Geburtstag hochleben.

Neustadt/WN. (ms) Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier hieß 220 Gratulanten willkommen, darunter Überraschungsgast Ministerialdirigentin Brigitta Brunner aus München. Die ehemalige Regierungspräsidentin sieht in dem Jubilar den Prototypen eines Oberpfälzer Rathauschefs: geradlinig, aufrecht, authentisch, glaubwürdig.

Maier zitierte am Anfang seiner Laudatio Albert Einstein. "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung." Dem sei Bürgermeister Troppmann seit Beginn seiner politischen Karriere 1984 eindrucksvoll gerecht geworden. Von seiner überzeugenden Kompetenz und Erfahrung, von seiner Integrations-, aber auch Durchsetzungskraft sowie seinen guten Verbindungen profitiere die Stadt. Er habe das Ohr am Bürger und werde über die Stadtgrenzen hinaus als Gesprächspartner und Ratgeber geschätzt.

Rupert Troppmann und seine Ehefrau Petra mussten vor der Stadthalle durch ein langes Spalier der Feuerwehr marschieren. Neustadt/WN lässt den Bürgermeister zum 60. Geburtstag hochleben. Bilder von Petra Hartl


Der Politiker Troppmann sei ein Realist in der Einschätzung vorhandener Gegebenheiten, gleichzeitig aber auch ein Ideengeber, führte Maier weiter aus. Als Vordenker und Visionär erkenne er die Zeichen der Zeit und habe das Gespür für politische und gesetzliche Spielräume. "Der Macher Rupert Troppmann wartet nicht auf den Wind, sondern nimmt das Ruder selbst in die Hand." Er schaue über den Tellerrand der Parteipolitik weit hinaus, beweise Durchsetzungsvermögen, aber auch Toleranz. Immer stehe das Wohl des Menschen im Mittelpunkt seines Handelns.

Maier erinnerte an einige Projekte, die der Rathauschef auf den Weg gebracht habe: die Sanierung von Grund- und Mittelschule, den Neubau der Kita St. Joseph und der Tiefgarage, die Stadtplatzsanierung, die Ansiedlung von Fotobuch im Gewerbegebiet. Der Mensch Troppmann profitiere von seiner positiven Lebenseinstellung. Er gehe auf andere zu, suche Kontakte und Verständigung, auch über Grenzen hinweg. Als Sportbegeisterter kenne er bestens die Sorgen und Anliegen der Vereine, die er nach Kräften unterstütze. Der "Bürgermeister zum Anfassen" helfe allen, ganz gleich, wo der Schuh drücke. Er schätze Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, sei in der Lage, Brücken zu bauen und Kompromisse zu schließen, verhehle aber im gegebenen Fall keineswegs seine Enttäuschung, seinen Ärger und Frust.

Liebe zur Heimatstadt

Der Sprecher verwies aber auch auf den Privatmann Troppmann, der gerne die Geselligkeit pflege, Freude und gute Laune verbreite, bei besonderen Anlässen auch als Musiker mit dem Schifferklavier.

"Was können wir Neustädter uns noch mehr wünschen als einen Bürgermeister, der seine Heimatstadt liebt, der ihre Schönheiten schätzt und mit Engagement und Freude dafür arbeitet, dass es weiter aufwärts geht und sich unsere Bürger auch in Zukunft wohlfühlen können?", schloss der Vize-Bürgermeister seine mit viel Beifall bedachte Festrede.
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