Neustadt/Weiden.
Totes Baby im Müllbeutel: Riesiger Andrang zum Prozessauftakt gegen junge Mutter

Totes Baby im Müllbeutel: Riesiger Andrang zum Prozessauftakt gegen junge Mutter Neustadt/Weiden. (ms) Viele Frauen, vor allem aus Floß und Neustadt, drängen am Freitag in den Schwurgerichtssaal des Landgerichts. Die meisten kennen die wegen Totschlags - laut Präsident Walter Leupold steht aber auch grausamer Mord im Raum - angeklagte Metzgereifachverkäuferin und sind neugierig, was die 21-jährige Mutter zweier Söhne zu den schweren Vorwürfen sagt. Auch die Angehörigen aus Floß sind gekommen.
(ms) Viele Frauen, vor allem aus Floß und Neustadt, drängen am Freitag in den Schwurgerichtssaal des Landgerichts. Die meisten kennen die wegen Totschlags - laut Präsident Walter Leupold steht aber auch grausamer Mord im Raum - angeklagte Metzgereifachverkäuferin und sind neugierig, was die 21-jährige Mutter zweier Söhne zu den schweren Vorwürfen sagt. Auch die Angehörigen aus Floß sind gekommen. Sie müssen aber im Gang bleiben, weil sie im Laufe des Verfahrens noch als Zeugen gehört werden, lassen sich aber in jeder Pause auf dem Laufenden halten. Steffi D., in Jeans, dunklem Pullover mit weißem Jäckchen, schwarzem Anorak und hohen Stiefeletten, wirkt verstört und hält sich wegen der zahlreichen Kamerateams und Fotografen ein weißes Blatt Papier vors Gesicht. Unter Tränen erzählt sie von ihrer ungewollten, verheimlichten Schwangerschaft und der dramatischen Geburt in der Kundentoilette des Supermarktes, in dem sie gearbeitet hat. Allerdings bleibt sie strikt dabei, dass sie es nicht gewesen ist, die ihrem neugeborenen Mädchen Papierhandtücher in den Mund gestopft hat. Daran ist das Kind nach Angaben des Gutachters gestorben. (Angemerkt, Seite 3) Bild: Huber
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.