Neustadt/WN.
DJK Neustadt muss Steinbach ausschalten

Eine harte Nuss müssen die Basketballer der DJK Neustadt knacken. Diese heißt Burkhard Steinbach, ist 2,12 Meter groß und der Dreh- und Angelpunkt bei der TG Würzburg II. Doch auch wenn kaum ein Team der Bayernliga Nord sein Spiel so sehr auf einen einzelnen Spieler zugeschnitten hat wie der Tabellenachte, macht es die Aufgabe für die DJK nicht einfacher.

Mit großen Personalsorgen geht DJK-Coach Uwe Glaser in die Begegnung um 18 Uhr in der Gymnasiumhalle. Neben Michael Kurz, Jakob Sailer und Daniel Wunderlich fällt auch Terrence Gibson aus. Die mannschaftliche Geschlossenheit der DJK wird daher besonders gefragt sein, da gerade für dieses Spiel wichtige Bausteine fehlen. Besonders in der Verteidigung gegen den mittlerweile 44-jährigen Steinbach (zu Würzburger Bundesliga-Zeiten Dirk Nowitzkis Mitspieler), der unter den Körben eine Macht ist. Gibsons Reboundstärke wäre hier wichtig, ebenso das schnelle Umschalten von Verteidigung auf Angriff durch Kurz und die anderen fehlenden Flügelspieler. Denn damit würde Neustadt wertvolle Überzahlsituationen schaffen, während der nicht mehr ganz so schnelle Steinbach in die Defense zurückkehrt.

Somit liegt es am jüngsten Centerduo der Liga, Moritz Bär (15 Jahre) und Jonas Meißner (19), in der Zone dagegenzuhalten. Beide werden dabei viel Unterstützung vom Rest des Teams brauchen. "Steinbach darf erst gar nicht an den Ball kommen, das heißt, wir müssen bei den Guards mit dem Druck beginnen", fordert Glaser, der dennoch optimistisch in die Partie geht. "Da ist es von Vorteil, dass in den letzten Wochen gerade auch die Spieler, die sonst nicht so im Fokus stehen, wichtigere Rollen eingenommen haben."
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