Neustadt/WN.
Welle der Hilfsbereitschaft

Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Rupert Troppmann und Martin Koppmann (von rechts) in der Notunterkunft. Bild: hfz
Das Notfallteam Asyl hat seit Montag auf Hochtouren gearbeitet. Rechtzeitig am Mittwoch war die Notunterkunft im Gymnasium fertig. Familien und alleinreisende Frauen werden getrennt von alleinreisenden Männern untergebracht. Ein Bereich der Halle ist als Aufenthaltsraum vorgesehen. Der Allwetter-Sportplatz steht zur Verfügung.

Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Rupert Troppmann machten sich selbst ein Bild. Angesichts der Tatsache, dass die ursprünglich nur auf 100 Personen ausgelegte Notfallplanung erst am Montag auf 200 zu erwartende Flüchtlinge ausgedehnt werden musste, waren beide beeindruckt von dem Geleisteten. "Die Grundbedürfnisse einer menschenwürdigen Versorgung werden erfüllt", sagte Troppmann. "Die Flüchtlinge haben ein Dach über dem Kopf und können sich hier sicher fühlen." I

Landrat Meier freute sich über den spontanen Besuch von zwei Jugendlichen der Lanzer Feuerwehr, die ihre Hilfe anboten. "Das hat mich unheimlich beeindruckt. Bei all den Diskussionen, Problemen und Herausforderungen in der Flüchtlingssituation freut mich so etwas sehr." Sein Dank galt allen Helfern, die vor Ort mit anpacken: Feuerwehr, BRK und sehr viele Mitarbeiter des Landratsamtes. "Nur wenn jetzt alle mit mitmachen, können wir diese Situation meistern."

Auch auf Facebook bieten viele Bürger ihre Unterstützung an. So sichert Biobäcker Georg Forster aus Windischeschenbach Brotspenden zu.

Wenn jemand in den nächsten Tagen und Wochen mithelfen will, kann er sich an die Personalstelle des Landratsamtes, Telefon 09602/791110, wenden. Sachspenden nimmt die Caritas-Sozialstation unter Telefon 0961/3891450 entgegen.
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