Neustädter Regionalliga-Korbjäger am Freitag bei den Regnitztal Baskets
DJK braucht Energieleistung

Adrian Saros Physis (links) könnte gegen das junge Regnitztaler Team ein Faktor für die DJK Neustadt sein. Bild: af
Neustadt/WN. Vor allem an die größere Härte und Schnelligkeit der Regionalliga 2 müssen sich die Neustädter Basketballer laut Uwe Glaser noch gewöhnen. Dass die Spielplanersteller mit ihren Ansetzungen diese Einschätzung des Coaches vor der Saison derart bekräftigen würden, konnte er nicht ahnen.

Neustadt/WN. (tos) Nach den nickelig spielenden Nürnbergern geht es heute um 20 Uhr bei den Regnitztal Baskets nämlich darum, dem rasanten Angriffsbasketball der Oberfranken standzuhalten. „Regnitztal dürfte die jüngste Mannschaft der Liga sein“, erzählt Glaser. „Ein Großteil der Spieler, die am vergangenen Wochenende in Neumarkt gewonnen haben, standen in der abgelaufenen Saison noch in der JBBL im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft – sind also gerade einmal 16 Jahre alt.“

16-Jährige ohne Nerven

Wie viel Talent in dem jungen Team steckt, mussten die Fibalon Baskets Neumarkt in eigener Halle schmerzlich erfahren. Die sieben Spieler mit einem Durchschnittsalter von 16.5 Jahren waren den Neumarktern von der Erfahrung her und auch körperlich unterlegen – sogar auf jeder Position, wie Regnitztal stolz auf seiner Homepage schrieb. Dennoch entschieden sie nervenstark den Basketballkrimi mit 77:74 für sich. Die Gäste hielten das Tempo über die ganze Partie extrem hoch, bauten kontinuierlich Druck auf und waren treffsicher von außen.

„Da werden wir uns auf viel Energie auf dem Feld einstellen müssen“, warnt Glaser, der auf Tobias Merkl, Terrence Gibson und Christoph Sailer verzichten muss. „Die Ausfälle müssen wir wie immer versuchen, als Mannschaft zu kompensieren.“ Dafür sind mit Kapitän Stefan Merkl und Jakob Sailer zwei andere Akteure wieder an Bord.

Glaser erhofft sich von seinem ebenfalls jung aufgestellten Team eine Weiterentwicklung gegenüber der Niederlage gegen Nürnberg. „Wir müssen selbst aus den Fehlern vom Wochenende lernen“, fordert er.

„Zum einen haben wir zeitweise nicht mit der nötigen Intensität verteidigt und andererseits haben wir den Ball vor allem in der zweiten Hälfte nicht gut bewegt“, so der Coach. Dies wäre gegen die schnell umschaltenden Regnitztal Baskets fatal. Auch Unkonzentriertheiten und Turnovers würde die Mannschaft aus Strullendorf umgehend bestrafen.

Wichtig dürfte zudem werden, wie das DJK-Team, das körperlich robuster als die Gastgeber aufgestellt sein dürfte, die Zweikämpfe annimmt. Denn hier könnte für den Liga-Neuling ein Schlüssel zum ersten Erfolg in der Regionalliga liegen. ​
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