Neuwahl aufgeschoben

Die Führungsriege der Krieger- und Soldatenkameradschaft bleibt ein weiteres Jahr im Amt. Die Neuwahlen wurden verschoben. Hintergrund: Bis dahin will sich Martin Schmid als Nachfolger von Alois Melzner einarbeiten.

Immenreuth. (kr) In der Jahreshauptversammlung im Sportheim erklärte Martin Schmid, der beruflich aus Neuenmarkt zurückgekehrt ist, nach dieser Übergangszeit den Vorsitz zu übernehmen. Vorsitzender Alois Melzner begrüßte mit Thomas Gronewaldt und Kai Wolf zwei neue Mitglieder. Erfreulich war auch, dass die 140 Mitglieder starke Gemeinschaft im Vorjahr keinen Todesfall verzeichnen musste.

Schriftführer Bernhard Kreuzer zeigte in einer Bilderschau die Höhepunkte 2014: Aus den USA konnte die historische Fahne heimgeholt werden. Enttäuscht war er von der Gleichgültigkeit auf amerikanischer Seite. Dort war man wenig interessiert, Licht in die 68-jährige Odyssee des 1945 von kanadischen Soldaten requirierten Banners zu bringen.

Bei Army und Bundeswehr

Die Kleinkaliber-Schützen waren bei Meisterschaften des Bayerischen Soldatenbundes erfolgreich: In Selb errangen Herbert Huber, Thomas Krenzer und Stefan Gewinner Platz drei. Wolfgang Nickl wurde Zweiter in der Einzelwertung. Kreuzer erinnerte an die Ausbildung am Schießsimulator bei der Bundeswehr Pfreimd, einen Nachtmarsch und ein Schießen bei der U.S. Army Grafenwöhr.

Die Reservisten stellten beim Ausbildungstag in Roth den MG-Stand sowie beim Bezirkswettkampf in Wallenfels San-Station und Personenkontrolle. Den Mai prägte der Crosslauf. Kreuzer brachte Bilder von einer Reservistenfahrt zu den Schlachtfeldern bei Metz und Verdun mit. Weitere Vereinshöhepunkte waren die KK-Vereinsmeisterschaft und die Bootstour auf der Naab. Beim deutsch-amerikanischen Volksfest präsentierte Thomas Krenzer sein Langrohrgeschütz "Long Tom". Ludwig Melzner und Hans Stahl genossen eine Gebirgsausbildung auf der Winklmoosalm. Stefan Gewinner, Christian Wolf und Bernhard Kreuzer zog es zum Dreiländermarsch nach Freyung-Grafenau. Beim Crosslauf in Kirchenlaibitz verteidigte die Mannschaft den ersten Platz. 1043 Euro brachte die Kriegsgräber-Sammlung.

Melzner sprach den Wasserwacht-Mädchen volle Anerkennung aus, die beim Crosslauf in ein heftiges Gewitter gerieten und eisern durchhielten. Er dankte allen Mitstreitern zudem für die Pflege der Kriegsgräber, Georg Scherm für die Halle beim Crosslauf sowie Böllerschütze Hans Stahl. Schatzmeister Josef Ditschek berichtete von deutlichen Mehrausgaben, auch bedingt durch den Rückkauf der Vereinsfahne. Kreisvorsitzender Thomas Semba, Bürgermeister Heinz Lorenz und Alois Melzner ehrten für zehnjährige Treue Dr. Matthias Herrmann, Andreas Kotlar und Oliver Stich, für 25 Jahre Werner Pedall und Wolfgang Schmid.

Immer wieder aufs Podest

Semba informierte über die Kreisversammlung am 17. April in Waldeck und die 125-Jahr-Feier des Patenvereins am 4. und 5. Juli. Der Kreisvorsitzende nahm die auf vier Euro erhöhte Beitragsabführung an den Landesverband unter die Lupe. Er versicherte, der Kreisverband arbeite kostendeckend und beabsichtige nicht, diesem Schritt zu folgen. "Manche wären froh, wenn sie die Hälfte machen würden", lobte er die Arbeit der Immenreuther Kameradschaft.

Die Höhepunkte im neuen Vereinsjahr sind die Vereinsmeisterschaften, der Bezirkswettkampf der oberfränkischen Reservisten am 27. Juni und am 18./19. Juli ein Teamtraining im Biber-River-Camp bei Nabburg.

Kreisschießwart Semba überreichte Urkunden der überregionalen Wettkämpfe. Beim Landesvergleichsschießen belegte die Mannschaft bei den Veteranen mit Hans Stahl, Peter Hößl und Günther Thätz den zweiten Platz. In der Einzelwertung wurde Hans Stahl Vizemeister, Peter Hößl bei der freien Pistole Erster. Platz eins erkämpften sich Stahl, Hößl und Thätz mit dem Gewehr beim Landesreservistenschießen.

Die Kameradschaft triumphierte auch beim Fernwettkampf mit dem KK-Gewehr. Erneut gab es Platz eins für Günther Thätz, Hans Stahl und Manfred Veigl. In der Einzelwertung standen nur Immenreuther auf dem Treppchen: Stahl, Hößl, Thätz. Die KK-Kreismeisterschaft war erneut Domäne der Immenreuther.
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