Neuwahlen: Künftig zwei gleichberechtigte Stellvertreter
CSU verjüngt sich

Die Dreier-Spitze der CSU bilden Thomas Schönberger (Sechster von links), Christian Mühlbach (Dritter von links) und Andreas Malzer (Vierter von rechts). Bild: bk
Die Verjüngung in der CSU setzte sich in der Führungsspitze des Ortsverbands fort. Dem in der Hauptversammlung wiedergewählten Vorsitzenden Thomas Schönberger stehen mit Christian Mühlbach und Andreas Malzer zwei gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite.

Malzer erledigt künftig auch die schriftlichen Angelegenheiten und Hans Liedl kümmert sich um die Finanzen. Sein Bericht erzeugte trotz der Wahlkampfkosten-Beteiligung allgemeine Zufriedenheit. Als Beisitzer fungieren Herbert Rudolph, Bernhard Kummer, Manfred Liedl, Ludwig Kastner sowie Robert Häusler und Gabriele Müller.

Die "Italienische Nacht" geriet im dritten Anlauf zum großen Erfolg. Der CSU-Chef dankte dem Liedl-Team sowie Irmgard Kummer, Tanja Schönberger und Gabi Müller für ihren Einsatz. Das Ergebnis bei der Kommunalwahl bestätigte die "richtige Entscheidung", erstmals mit einer gemeinsamen Liste anzutreten, sagte Schönberger. Der Ortsverband Kaltenbrunn-Dürnast sei mit drei Vertretern im Gemeinderat und stelle den zweiten Bürgermeister. Ludwig Biller habe seine erste Amtsperiode unter ungünstigen Vorzeichen antreten müssen. Schönberger sprach über Gründe für die hohe Verschuldung. "Für Bürgermeister Biller und die CSU-Fraktion gilt es durch transparente Politik das Vertrauen der Bürger wieder zu erlangen."

In Sachen Breitbandausbau habe die Fraktion ihr Versprechen von 2008 gehalten. "Wir werden hier am Ball bleiben und auf eine weitere Verbesserung der Breitbandversorgung drängen", signalisierte der Vorsitzende.

Kaltenbrunn und Dürnast sind in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Der Antrag beim Amt für Ländliche Entwicklung ist gestellt, hieß es. "Wir haben bei der Kommunalwahl an einem Strang gezogen" unterstrich Weiherhammers CSU-Chef Erwin Rast. Er ermutigte dazu, junge Mitglieder zu mobilisieren und beschwor die "CSU-vor-Ort"-Devise. Bernhard Kummer beantragte eine Treppe für den zweiten Grüngutcontainer.
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