Nicht abheben

Auf dem Boden bleiben, mahnt Trainer Thorsten Baierlein seine Spieler. Benedikt Ertl (rechts oben) und Co. haben den SV Sorghof an die Spitze geschossen. Bild: ref

Der Trainer des Tabellenführers SV Sorghof bremst die Erwartungen vor dem Derby gegen den SV Freudenberg: "Wir sind keine Mannschaft, die einen Gegner mit spielerischen Mitteln beherrscht", sagt Thorsten Baierlein. Seine Elf hat offensichtlich aber andere zur Verfügung.

Nach der bestandenen Nagelprobe als Tabellenführer am Vorsonntag wartet die nächste Bewährungsprobe auf den SV Sorghof. Die Baierlein-Elf erwartet am Sonntag, 27. September (Anstoß 15 Uhr), den Aufsteiger SV Freudenberg zum Kreisderby in der Bezirksliga Nord. Die Elf von Florian Neiß hat sich bisher in der neuen Spielklasse bereits Respekt verschafft und liegt mit zwölf Punkten im dicht gedrängten Mittelfeld. Drei der bisher vier Saisonsiege hat Freudenberg auswärts eingefahren. Dies verdankt der Neuling vor allem seiner Stärke bei schnell vorgetragenen Konterangriffen, auf die sich die Heimelf einstellen muss.

Allerdings hat Freudenberg mit dem Ex-Sorghofer Johannes Dotzler nach zuletzt drei Niederlagen in Folge etwas an Boden verloren und muss zusehen, nicht nach unten durchgereicht zu werden. Die Hausherren werden sich daher auf einen entschlossenen Gegner einstellen müssen, der im Grunde nichts zu verlieren hat.

Die Baierlein-Elf hat zweifellos die Erwartungen bisher übertroffen und möchte ihren derzeit guten Lauf weiter fortsetzen. Dabei gilt es, die bisherige Konzentration beizubehalten und nicht abzuheben. Baierlein erwartet ein ähnlich schwieriges Spiel wie zuletzt gegen Vohenstrauß.

Der SV-Chefansager tritt gehörig auf die Euphoriebremse und warnt vor einer zu großen Erwartungshaltung aus dem Umfeld und bei den Zuschauern: "Wir sind eine Mannschaft, die sich jeden Punkt hart erarbeiten muss." Die letzten "englischen Wochen" mit Spitzenspielen sind nicht spurlos vorbeigegangen.

Personell zeichnen sich geringfügige Änderungen im Team des Gastgebers ab. Johannes Regler wird nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub zum Kader dazustoßen. Dafür fehlt Andreas Weihermüller aus privaten Gründen. Der Einsatz von Max Bruckner ist wegen einer erneuten Verletzung im Training fraglich. Florian Ertl wird noch einige Zeit ausfallen.
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