Nicht nur gut für Autofahrer

Zufrieden mit dem neuen Straßenverlauf und zuversichtlich wegen des bald wieder auftauchenden Grüns entlang der Trasse gaben sich am Freitag die Gesprächsteilnehmer. Am Brückl spielte nicht zuletzt die Bedeutung für das Skilanglaufzentrum Silberhütte eine Rolle. Bild: nm

Der Ausbau der Staatsstraße 2154 zwischen Flossenbürg und der Silberhütte ist mehr als ein Beitrag für schneller fließenden Verkehr. Zur Sprache kamen beim Ortstermin am Brückl insbesondere Aspekte rund um das Skilanglaufzentrum Silberhütte.

Flossenbürg/Silberhütte. (nm) Der Leiter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach, Henner Wasmuth, stellte mit Gerhard Kederer das Geschehen seit September 2012 vor. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß waren sich mit der Flosser Kreisrätin Rita Rosner und der Vorsitzenden der Flossenbürger CSU Christina Rosner einig: Das lange Warten habe sich gelohnt. Auf 1100 Metern entstand aufgeteilt in drei Abschnitte mit einem Aufwand von 2,5 Millionen Euro eine Trasse, die keine Wünsche offen lasse.

500 Meter eingespart

Wasmuth und Kederer brachten zusätzliche Aspekte zur Sprache: "Im Vergleich zur bisherigen Streckenlänge ließen sich 500 Meter einsparen. Wäre die alte Straße belassen und umgebaut worden, hätten sich zudem wesentlich umfangreichere Eingriffe in die Landschaft ergeben." Eine Rolle spielte am Freitagmittag der Blick in die Zukunft. Der galt den Radfahrern. Nicht in Betracht kommen wird ein eigener Weg entlang der Straße. Mit einer Ideenwerkstatt lasse sich aber für ein solch schwieriges Thema eine Lösung finden, beispielsweise mit der Anbindung über den Gaisweiher und den Rumpelbach.

Erleichtert und zufrieden zeigten sich bei dem Treffen Rudi Pannrucker und Manfred Gleißner vom Förderkreis für das Skilanglaufzentrum Silberhütte. Das galt für die Erschließung der renommierten Freizeiteinrichtung, nicht aber für den laufenden Betrieb: "Wir brauchen aufgrund der ständig steigenden Besucherzahlen diese neue Straße. Wenn heute aber schon zwei Abgeordnete vor Ort sind, wollen wir auf den hohen Stellenwert des Zentrums für die Region am bayerisch-böhmischen Grenzkamm hinweisen. Es ist nicht nur für die Wintersportler wichtig."

Niveau sichern

Die Silberhütte habe sich zum ganzjährig und gerne angenommenen Touristikziel entwickelt, und das über Ländergrenzen hinweg. Leicht erreichen lasse sich beispielsweise der auf tschechischem Gebiet liegende Aussichtsturm auf dem Großen Rabenberg: "In wenigen Wochen steht auf der Silberhütte zudem die Ganzjahres-Biathlon-Schießanlage zur Verfügung."

Pannrucker und Gleißner forderten Unterstützung für den laufenden Betrieb des Zentrums: "Ohne die Hilfe der Landkreise und der umliegenden Kommunen wird es nicht möglich sein, das erreichte hohe Niveau zu sichern und auszubauen."
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