Nicht nur kurz vor Wahlen aktiv

Bei der Jahresabschlussfeier würdigte der JU-Kreisverband ausgeschiedene Ortsvorsitzende und Bürgermeisterkandidaten für deren Einsatz. Im Bild (von links) stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, Philipp Schwan, Mario Rabenbauer, Matthias Grundler, JU-Bezirksvorsitzender Christian Doleschal, Stefan Grillmeier, stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Christian Bauer Christian Bauer und JU-Kreisvorsitzender Bernhard Söllner. Bild: hfz

Keine andere politische Jugendorganisation sei so stark aufgestellt wie die Junge Union - das betonte jetzt Kreisvorsitzender Bernhard Söllner bei der Jahresabschlussfeier und stellte gar süffisant die Frage: "Gibt es überhaupt eine andere?"

Nicht weniger als 102 Mitglieder aus allen 14 Ortsverbänden des Landkreises waren zu dem Treffen auf die "Alm" gekommen. Mit dabei waren unter anderem auch stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Christian Bauer. Bis tief in die Nacht hinein sorgte "DJ Hordocker" vom JU-Ortsverein Erbendorf für Stimmung.

Starke Ortsverbände

In seinem umfangreichen Bericht dankte Bernhard Söllner allen Mitgliedern für ihren Einsatz. "Ein Kreisverband kann nur erfolgreich sein, wenn es starke Ortsverbände gibt." Söllner hob hervor, dass der Ortsverband Plößberg mit 200 Mitgliedern sogar der stärkste auf Bundesebene sei. Auch hätten zahlreiche hiesige Ortsverbände mehr Mitglieder als so mancher Kreisverband.

Demografie und Politikverdrossenheit machten laut Söllner auch nicht vor der JU halt. Engagierte politische Arbeit und gesellschaftlicher Einsatz dürften daher nicht nachlassen. Die Junge Union sei überall sehr gut im Vereinsleben verankert und aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Söllner verwies unter anderem auf Christbaum-Abholaktionen, Nikolausdienste, Spendenübergaben, Feste und Einkaufsfahrten für Senioren. "Die JU ist nicht nur kurz vor den Wahlen, sondern die ganze Zeit über aktiv."

Beim Rückblick auf die Kommunalwahlen zog Söllner ein positives Fazit: "Unterm Strich waren sie für die Unionsfamilie ein Erfolg." Der Kreisvorsitzende dankte vor allem Alfred Scheidler für dessen Einsatz als Landratskandidat. "Auch wenn es nicht gereicht hat, so bereichert er mit seiner menschlich netten Art und vor allem mit seinem Sachverstand den gesamten Kreistag."

Gestaltungsmehrheit

Durch die Koalition mit der Liste "Zukunft TIR" habe eine Gestaltungsmehrheit im Kreistag geschmiedet werden können, das Gremium sei insgesamt jünger geworden. Neben dem stellvertretenden JU-Kreisvorsitzenden Mario Rabenbauer und Söllner selbst seien auch der JU-Ehrenkreisvorsitzende Dr. Benjamin Zeitler und die JU-Mitglieder Julia Thoma und Marco Vollath im Kreistag vertreten. "Mit eigenen Plakaten und sogar einem Kinospot konnten Akzente gesetzt werden", so Söllner über den JU-Wahlkampf.

Besonders stolz zeigte sich der Kreisvorsitzende, dass erstmals seit langem wieder JU-Bürgermeisterkandidaten an den Start gegangen seien. Auch wenn es für keinen der drei gereicht habe, so hätten doch vielversprechende Akzente gesetzt werden können. Söllner dankte den Kandidaten für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich für ihre Heimatgemeinde einzusetzen. Über 80 JU-Mitglieder hätten sich landkreisweit als Stadt-, Markt- oder Gemeinderatskandidaten zur Verfügung gestellt. In fast allen Kommunalparlamenten seien JU-ler vertreten.

Söllner appellierte an die Mitglieder, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen: "Stillstand ist Rückschritt." Einen Dank richtete der Kreisvorsitzende an den Bezirksvorsitzenden Christian Doleschal für dessen Kandidatur bei der Europawahl. Söllner erinnerte auch noch an zahlreiche weitere Aktionen, darunter die frühe Positionierung der JU beim Thema Gleichstromtrasse. Zwischenzeitlich engagierten sich einige Mitglieder in Bürgerinitiativen.

Traditionell standen bei der Versammlung auch Ehrungen auf der Tagesordnung. So wurden die ausgeschiedenen Ortsvorsitzenden Stefan Grillmeier (Mitterteich), Matthias Grundler (Falkenberg), Alexander Sollfrank (Kulmain), Dominik Killermann (Neusorg) und Marina Donko (Erbendorf) ausgezeichnet. Gewürdigt wurden nicht zuletzt die JU-Bürgermeisterkandidaten Mario Rabenbauer (Waldershof), Martin Teubner (Leonberg) und Philipp Schwan (Konnersreuth). Sie alle erhielten jeweils Kinogutscheine.
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