Nicht nur reden - auch handeln

Der Volkstrauertag wurde in Gmünd bereits am Sonntag begangen. Am Gedenkstein versammelten sich Bürgermeister Edgar Knobloch, einige Stadträte, die Feuerwehr mit Vorsitzendem Herbert Dobmann, Monsignore Karl Wohlgut sowie einige Fahnenabordnungen. Bild: rgr

Lange wie nie dauert die Friedensphase in Europa bereits. Der Volkstrauertag hat seine Berechtigung deswegen nicht verloren. Darüber waren sich die Teilnehmer an der Feier in Gmünd einig.

Den Gottesdienst zum Volkstrauertag gestaltete die Stadtkapelle unter der Leitung von Hans Rettinger. Anschließend sprach Bürgermeister Edgar Knobloch am Gedenkstein über den Sinn des Volkstrauertags: "Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt. Aber das Gedenken gilt nicht nur den Opfern vergangener Weltkriege, sondern auch denen, die in allen anderen kriegerischen Auseinandersetzungen bis zum heutigen Tag zu beklagen sind."

Der Bürgermeister wies auf die Menschenrechte hin. "Es hilft nichts, wenn diese Werte nur in Absichtserklärungen und völkerrechtlichen Dokumentationen niedergeschrieben sind. Sie müssen in der Wirklichkeit gelebt werden", forderte der Bürgermeister.

Werte vorleben

Es sei unsere Pflicht, die Verantwortung anzunehmen und dafür zu sorgen, dass Gewaltherrschaft keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat. "Wir müssen unseren Kindern demokratische Grundwerte vorleben und Zivilcourage zeigen", betonte der Redner.

Anschließend legten der Bürgermeister und der Feuerwehr-Vorsitzende Herbert Dobmann je einen Kranz am Gedenkstein nieder. Dobmann erinnerte an die Toten seit Gründung der Feuerwehr. Die Stadtkapelle spielte das Lied vom Kameraden und die Nationalhymne. Monsignore Karl Wohlgut beendete die Gedenkfeier mit einem Gebet für die Toten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Gmünd (233)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.