Nie einem Schafkopf abgeneigt

Mit einem Geschenkkorb übermittelte dritter Bürgermeister Klaus Lehl (von rechts) Emilie Guldner die Grüße und Glückwünsche der Stadt zum 90. Geburtstag. Auch die Stationsleitung im Haus St. Laurentius - Katharina Glas und Gerhard Lehner - ließ die fröhliche Jubilarin hochleben. Bild: rn

"Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem stolzen Alter", sagte dritter Bürgermeister Klaus Lehl zu Emilie Guldner, die im Haus St. Laurentius ihren 90. Geburtstag feierte. Zum Gratulieren kam auch die Familie von Sohn Karlheinz und Enkelsohn Johannes, die in Würzburg lebt.

Die Wiege von Emilie Guldner, geborene Witt, stand in Mantel, wo sie zusammen mit drei Brüdern aufwuchs. Da diese zum Schafkopf einen vierten Spieler brauchten, war die Schwester gefordert - und das Kartenspiel wurde zu ihrem großen Hobby.

Nach der Schulzeit in Mantel kam Emilie Guldner als Haushaltshilfe zur Familie ihres Cousins nach Kaaden im Regierungsbezirk Eger. Im Zuge der Vertreibung verschlug es alle 1945 nach Friedberg/Hessen. Zwei Jahre später kehrte Emilie Witt ins Elternhaus nach Mantel zurück. 1951 heiratete sie Karl Guldner, Werkzeugmacher im Hüttenwerk Weiherhammer. Viele Jahre war sie als Heimarbeiterin für eine ortsansässige Hosenschneiderei tätig. Die große Freude der Jubilarin waren stets die Gartenarbeit, das Verarbeiten von Garten- und Waldfrüchten sowie die Treffen und Ausflüge des Katholischen Frauenbundes. Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 1999 lebte Emilie Guldner alleine im Haus der Familie und pflegte regen Kontakt mit ihren Schwägerinnen. Seit Oktober 2014 wohnt sie im Haus St. Laurentius.
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