Niederlage juckt die Damen nicht

Tereza Janatova musste im letzten Saisonspiel in Dresden ihre erste Niederlage einstecken. Bild: Eger

Das Ergebnis war klar. Eine 2:7-Niederlage mussten die Tennisdamen vom TC Grün-Rot in Dresden einstecken. Trotzdem war Mannschaftsführern Lena Widmann überglücklich.

Weiden. (pmö) Die Damenmannschaft des TC Grün-Rot Weiden hat den Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft. Trotz einer 2:7-Niederlage beim TC Dresden-Blasewitz hat der Aufsteiger souverän die Liga gehalten. Die hohen Niederlagen von TC Schießgraben Augsburg und GW Luitpoldpark München sicherten am Ende der Saison den respektablen fünften Tabellenplatz.

Die Dresdner liefen mit einer absoluten Topmannschaft auf. Von Position eins bis fünf waren nur LK1-Spielerinnen aufgestellt. Lina Lächler an Position sechs hatte LK2. Klara Koprivova gestaltete im Spitzeneinzel den ersten Satz gegen die Rumänin Irina Bara mit ihrer Vorhandwaffe lange ausgeglichen, verlor aber knapp mit 5:7. Der zweite Satz ging viel zu schnell mit 6:0 an die Dresdnerin.

Erste Niederlage

An Position zwei musste Tereza Janatova im letzten Saisonspiel ihre erste Niederlage einstecken. Gegen eine unglaublich stark aufspielende Zuzana Zalabska fiel diese beim 2:6 und 1:6 noch recht deutlich aus. Gegen die ehemalige Nummer 400 der Damenweltrangliste hatte es Lena Widmann an Position drei schwer. Mit vielen harten Grundschlägen und immer wieder eingestreuten Stops hatte die Weidenerin beim 0:6 und 2:6 keine Chance.

Knapper war das Match von Katharina Maier an Position vier. Gegen Sarah-Maria Richter hatte die Oberpfälzerin im ersten Satz ein paar gute Möglichkeiten ausgelassen. Beim 3:6 und 3:6 wäre also mehr drin gewesen. Ein sehr gutes Spiel lieferte Anezka Makovickova an Position fünf ab. Mit ihrem druckvollen und fast fehlerfreien Spiel bezwang sie Emely Welker mit 7:6 und 6:1. Nach jeweils einem gewonnenen Satz musste bei Veronika Jakimicova und der Sächsin Lina Lächler der Supertiebreak entscheiden. Hier schlug ihre Gegnerin teilweise unglaubliche Winnerschläge zum 10:3-Erfolg für Dresden.

Nach dem 5:1 nach der Einzelrunde hätten die Dresdener die Doppel eigentlich etwas schwächer aufstellen können, doch weit gefehlt. Auch hier traten nur die Besten an. Doch Makovickova/Jakimicova schafften dennoch den wichtigen zweiten Siegpunkt über Herrmann/Lächler. Mannschaftsführern Lena Widmann war nach dem Spieltag überglücklich: "Es weht schon ein anderer Wind in der Regionalliga. Deshalb ist unsere Leistung sehr hoch einzuschätzen. Platz fünf als Aufsteiger ist nicht selbstverständlich. Wir freuen uns schon, nächste Saison wieder anzugreifen."
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