Niederlage ohne Auswirkung

Sie wollten unbedingt einen Heimsieg, um die Abstiegsrunde mit einem psychologischen Vorteil angehen zu können. Doch die Weidener Wasserballer mussten sich dem SC Wedding Berlin 7:13 geschlagen geben.

Weiden. (prg) Eine Auswirkung auf den Tabellenstand nach der Hauptrunde der Deutsche Wasserball-Liga hatte die 7:13-Heimniederlage nicht mehr. Jetzt bekommen die Weidener erst einmal eine lange Spielpause, denn sie haben mit der Relegationsrunde nichts zu tun. Am 2. Mai beginnt die erste Play-down-Runde und die SVler bekommen es mit dem Sieger der Paarung OSC Potsdam - White Sharks Hannover zu tun. Das erste Spiel findet in Weiden statt. Der Sieger dieser Runde bleibt auch für die nächste Saison in der Deutschen Wasserball-Liga, während der Verlierer in die letzte und alles entscheidende Runde um den Klassenerhalt rutscht.

Schon zum Beginn des Spiels ließen die Hausherren in der Weidener Thermenwelt zwei einfache Tore zu und gerieten schnell in Rückstand. Andras Langmar und Nikolaj Neumann glichen zum 2:2 aus, ehe der Gast die erste Überzahlsituation erfolgreich abschloss (2:3). Nikolaj Neumann, der am Ende zum zweiten Mal in dieser Saison zum "Spieler des Tages" gekürt wurde, nutzte auch die zweite Überzahl seines Teams und glich zum 3:3 aus. Es war nochmal Linkshänder Langmar, der den SV Weiden in Führung brachte. Die Freude dauerte jedoch nicht lange, denn die Berlin schaffte das 4:4 noch vor der ersten Viertelpause.

Im zweiten Viertel begann der langsame Abbau im Weidener Spiel. Die Mannen um den Ersatzkapitän Thomas Kick mussten drei Überzahlen in Folge verkraften, ehe der Gegner zum 4:5 traf. Es kam zu einer Spielphase, in der Chancen auf beiden Seiten reihenweise vergeben wurden, die Gäste trafen jedoch ein Mal öfter und gingen mit 6:7 im Rücken in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel begann mit einem vielversprechenden Treffer von Langmar (7:7), das sollte aber das letzte Tor der Weidener gewesen sein. Die Max-Reger-Städter wirkten zunehmend verunsichert im Abschluss und mussten sich glatt geschlagen geben.

Trainer Gerhard Wodarz haderte nach Abschluss der Partie immer noch mit den Ausfällen (Torwart Srajer und Centerverteidiger Stefan Kick mit Grippe im Bett und Kapitän Jahn im Ausland): "Die Ausfälle von gleich drei Leistungsträgern sind mit unserem Kader schier unmöglich zu verkraften. Jetzt müssen wir in den nächsten sechs Wochen intensiv an unseren Schwächen arbeiten, um gerüstet in den schweren Kampf gegen den Abstieg starten zu können."

SV Weiden - SC Wedding Berlin 7:13 (4:4, 2:3, 1:3, 0:3)

Persönliche Fehler: Weiden 6, Wedding 7 Spieler des Tages: Nikolaj Neumann (Weiden) Zuschauer: 110

Der SV Weiden spielte mit: Florian Modl und Matthias Kreiner im Tor, Thomas Aigner, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar (4), Nikolaj Neumann (2), Stephan Schierdewahn, Philipp Kreiner, Louis Brunner, Sean Ryder und Alex Schäfer (1) Trainer Gerhard Wodarz
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