Nittenau.
Kurz notiert Bläser planen ein Open-Air

Nach 2011 (Filmmusik) und 2013 (Der Wundervogel) versucht die Bläserphilharmonie Regensburg wieder ein Konzert unter freiem Himmel. Am Samstag, 25. Juli, werden um 19.30 Uhr die 60 Blas-Musiker zur Regental-Halle kommen, Kompositionen von Mario Bürki, Alfred Reed, Philip Sparke, Jan van der Roost sowie Otto M. Schwarz werden ergänzt durch einzelne Arrangements bekannter Stücke. Dabei umfasst die Bandbreite der Titel sowohl Filmmusik wie auch das Thema aus dem Kinofilm "Braveheart". Mit "Spartacus" wird die Bläserphilharmonie Regensburg ein Stück spielen, dessen Charakter vor allen im dritten Satz aggressive und kriegerische Motive prägen, die laut seinem Komponisten Jan van der Roost durch den gescheiterten Sklavenaufstand gegen die herrschenden Römer inspiriert wurden. Karten zu 12 Euro gibt es im Touristikbüro, Telefon 09436/90 27 33.

Markträte treten zusammen

Bruck. (my) Der Marktrat tagt am Dienstag, 30. Juni, ab 19 Uhr im Rathaus. Zunächst geht es um die Trinkwasserversorgung im Ortsbereich, dann steht die interkommunale Zusammenarbeit mit Steinberg am See bezüglich des Breitbandausbaus auf dem Programm. Anträge der Grünen zur Bildung einer Arbeitsgruppe "Ortskern Bruck" und der Freien Wähler zur Gestaltung des neuen Kreisels sind weitere Themen. Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und die Jahresrechnung 2013 beschließen die Tagesordnung..

Im Blickpunkt Abstimmung verweigert

(my) Bei der Behandlung der Anregungen und Einwendungen zur Bauleitplanung gab es eine nicht alltägliche Situation. Zum Bebauungsplan "Schlingmann Sondergebiet Einzelhandel" trug der Architekt seine Bewertung mündlich ohne Unterstützung per Beamerpräsentation vor. Franz Probst von den Grünen sah sich daher außerstande, an der Abstimmung teilzunehmen. "Ich habe keinen Text gesehen", ließ er wissen. Das Votum erfolgte schließlich ohne ihn. Albert Herzog (CSU) nahm dies am Ende der Sitzung zum Anlass, um eine Überprüfung des Vorgangs zu fordern. Laut Gemeindeordnung sei es nicht zulässig, dass sich ein Stadtrat bei Anwesenheit der Stimme enthalte. Herzog forderte die Prüfung einer Sanktionierung dieses Verhaltens. "Ich sehe mich schon am Pranger im Museum", antwortete Probst. Die Verwaltung wird sich laut Bürgermeister mit der Angelegenheit befassen.
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