Nobelpreisträger als Vorbild für Grundschüler und jeden Menschen
Mit Mut zum Frieden

Mit Plakaten zeigten die Viertklässler Möglichkeiten auf, die zum Frieden beitragen können. Bild: rgl
Die Grundschule beteiligte sich am diözesanweiten Gebet um Frieden, das Bischof Dr. Rudolf Voderholzer angeregt hatte. Pfarrer Arnold Pirner hatte es mit den Viertklässlern vorbereitet.

In der letzten Unterrichtsstunde versammelten sich die Dritt- und Viertklässler in der Aula um den großen Adventkranz. Pirner zitierte zum Auftakt den Regensburger Oberhirten, der die erst 16-jährige Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, eine Muslimin aus Pakistan, als Vorbild auch für Christen herausstellte. Sie berufe sich bei ihrem Engagement für den Frieden auf Menschen wie den Propheten Mohammed, aber auch auf Jesus Christus, Buddha und andere Vertreter der großen Weltreligionen.

Ebenso wie der zweite Nobelpreisträger, Kinderrechtler Kailash Satyarthi aus Indien, setze sich Malala für die Bildung von Kindern, besonders auch von Mädchen ein. Beide könnten den Kindern ein Vorbild sein, sich mit ihren Möglichkeiten für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen und eine Spur des Friedens zu legen.

Das Leben und Schicksal von Malala Yousafzai, auf die von den Taliban auf dem Schulweg ein Mordanschlag verübt worden war, zog sich wie ein roter Faden durch das Gebet. Die Kinder hatten Plakate mit Symbolen und Texten gestaltet, die Wege zum Frieden zeigen. Sie trugen Namen wie "Bildung für alle", "Nein zu Kinderarbeit", "Dankbarkeit", "Vergebung", "Voneinander lernen", "Suche nach der Wahrheit", "Mut".

Schüler legten zu jedem dieser Friedenswege ein passendes Symbol um eine große, brennende Kerze, die das Zeichen für Christus, das Licht der Welt, darstellte. Mit Begeisterung trugen sie Texte mit Gedanken zu den jeweiligen Stichworten vor.

Vor dem abschließenden Vaterunser, das alle gemeinsam sangen, waren die Kinder eingeladen, untereinander Stifte zu tauschen. Der erhaltene Stift - so Pfarrer Pirner - solle an einem besonderen Platz aufbewahrt werden und immer daran erinnern, dass Menschen die Welt zum Guten verändern könnten, wenn sie nur wollten.
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