Noch ein Millionenprojekt

Die Stützelvillla beherbergt das Jugendtagungshaus des Kreisjugendrings. Die Einrichtung muss in den nächsten Jahren auf den neuesten Stand gebracht werden, um konkurrenzfähig zu bleiben. Bild: Götz

Die Stützelvilla ist in die Jahre gekommen. Der Landkreis muss ein weiteres Millionenprojekt stemmen.

Windischeschenbach. (mor) Noch in diesem Jahr soll in die Planung eingestiegen werden. Martin Neumann, Geschäftsführer des Kreisjugendrings (KJR), stellte den CSU-Kreisräten bei ihrem Treffen im Tagungshaus den Betrieb in der Stützelvilla und die Arbeit des KJR vor.

270 000 Übernachtungen

Windischeschenbachs Bürgermeister Karlheinz Budnik erläuterte die Geschichte der nach dem Unternehmer Erhard Stützel benannten Villa, die seit 1984 vom KRJ als Tagungshaus für Jugendliche und Erwachsene betrieben wird.

69 Betten in 25 Zimmern, Gruppenräume, Speisesaal, Seminar- und Tagungszimmer und Freizeiträume stehen den Gästen im Tagungshaus zur Verfügung. 270 000 Übernachtungen von über 92 000 Personen bescherte das Haus in den 31 Jahren der Region, auch heuer rechnet Neumann wieder mit etwa 9500 Belegungen.

Die meisten Gruppen kämen aus der nördlichen Oberpfalz. Kooperationen bestünden mit dem Learning Campus, dem Geo-Zentrum an der KTB und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Auch Musikgruppen nehmen das Haus gerne für ihre Proben und Seminare in Anspruch. Neumann hält eine Sanierung der Bettentrakts für notwendig. Auch äußerte er den Wunsch nach einem besseren Lichtkonzept und mehr Farbe. Einen kurzen Bericht gab der Geschäftsführer zum "Fity-Fifty-Taxi", mit dem Jugendliche aus dem Landkreis zum halben Preis abends sicher nach Hause kommen können. Tickets bis zu einem Umsatz von 40 000 Euro würden jährlich ausgegeben. Landkreis, Kreisjugendring, Banken, "Der neue Tag", Privatpersonen und 35 Kommunen unterstützten finanziell das Projekt.

Spende übergeben

Landrat Andreas Meier pflichtete dem KJR-Geschäftsführer bei, dass nach 31 Jahren eine Erneuerung notwendig sei. Die Ansprüche der Gäste seien gestiegen. Noch 2015 soll in die Planung für die Sanierung eingestiegen werden. 125 000 Euro seien im Etat dafür veranschlagt. Die Sanierung der Villa, des Bettentrakts und des Hausmeisterhauses wurden mit 910 000 Euro Gesamtkosten beziffert.
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