Noch Geduld bis zum Herbst

Viele Wanderer, die den Breitenstein aufsuchen, bedauern schon seit langem, dass sie die romanische Burgkapelle nicht besichtigen können. Doch bis zum Herbst könnte die Renovierung des barocken Hochaltars endgültig abgeschlossen sein.

"Leider wird es dieses Jahr keine Maiandacht in der Burgkapelle auf dem Breitenstein geben", erklärte Pfarrer Johann Zelts-perger bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes im Gasthof zur Post. Die Renovierung des barocken Hochaltares brauche noch Zeit. Ein Gerüst ist im Innenraum der Kapelle aufgebaut. Zunächst müsse ein Leistungsverzeichnis erstellt werden, bevor man Ausschreibungen tätigen kann. Er hoffe, dass er die Innenrenovierung bis zum Herbst abschließen könne.

Petra Grembler vom Vorstandsteam kündigte das Jubiläum am 28. Juni an, bei dem die Pfarrgemeinde das 50-jährige Bestehen der St.-Michaels-Kirche feiere. Mitglieder des Frauenbundes erklärten sich spontan bereit, sich um die Verpflegung beim Empfang am Kirchplatz zu kümmern.

Sehr überrascht

Sylvia Arnold gab einen Bericht über die Aktivitäten der Krabbelgruppe: Neun Mütter treffen sich wöchentlich am Dienstag im evangelischen Gemeindehaus. Neben vielen kirchlichen Feiern standen ein Besuch am Bauernhof, eine Herbstwanderung und Schlittenfahren auf dem Programm. Sehr überrascht und erfreut zugleich war Sylvia Arnold, als ihr Christa Grembler, die Kassiererin des Frauenbundes, 100 Euro für die Krabbelgruppe überreichte. Weitere Spenden gingen an die Loew'sche Einrichtung und an den Königsteiner Kindergarten.

Größere Spende

Dieses Jahr sei im September ein Ausflug zum SOS-Kinderdorf in Kemnath geplant, wo der Frauenbund ebenfalls eine größere Geldspende übergeben wird. Das Geld stamme aus dem Erlös des Adventsbasars, des Palmbuschenbindens und der Spenden beim Kasperltheaters beim Marktfest.

Über viele Aktivitäten berichtete Petra Grembler, so etwa über den Besuch des Hopfenmuseums in Illschwang, die Kreuzwegandacht mit Fastensuppenessen, die Krippenwegbesichtigung, sowie eine Klangschalenreise.

Helga Ziegler hätte ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert, war aber nicht anwesend und bekommt Urkunde und Geschenk nachgereicht. Dritter Bürgermeister Richard Pesold bedankte sich bei den Frauen, dass sie sich aktiv ins Gemeindeleben einbringen.
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