Noch zwei Siege bis zur Bezirksliga

Der Trainer des TSV Erbendorf, Roland Lang, hat Gegner Viehhausen beobachtet und wird im Relegationsspiel am Mittwoch für seine Mannschaft die richtigen Worte finden. Bild: af

Was wäre wenn? Daran will der Erbendorfer Trainer Roland Lang noch nicht denken. Zunächst geht es am Mittwoch gegen den FC Viehhausen. Sollte der TSV dieses Spiel gewinnen, wartet eine weitere Hürde bis zum Bezirksligaaufstieg. Und die hat es in sich.

Weiden/Erbendorf. (eg) Die Vorgaben von Trainer Roland Lang sind klar: "Wir müssen selbstbewusst auftreten, sehr diszipliniert spielen und wenig zulassen", sagt der 46-Jährige vor der Partie gegen den FC Viehhausen am Mittwoch, 3. Juni, 18.30 Uhr in Schmidgaden.

Seine Mannschaft hatte sich im Saisonendspurt den zweiten Platz in der Kreisliga Nord gesichert. Das erste Spiel in der Relegation entschied die Lang-Truppe gegen den TuS Rosenberg mit 1:0 für sich. "Wir werden diesmal wieder genauso beginnen. Unsere Stürmer sollen aus der sicheren Deckung agieren. Komplett aufmachen werden wir sicher nicht." Denn Lang weiß um die Gefährlichkeit der Viehhausener. "Ich habe sie am Samstag im Spiel gegen den SV Sulzbach, beim 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen, 120 Minuten lang beobachten können." Was Lang sah war eine Mannschaft, kampfstark und leidenschaftlich. "Es ist ein schwerer Gegner. Aber es wird eine Partie auf Augenhöhe."

Während der TSV-Trainer wenigstens einigermaßen Bescheid weiß über die Stärken und Schwächen des Kontrahenten, ist es umgekehrt nicht so. Viehhausens Spielertrainer Armando Zani hat Erbendorf noch nie spielen sehen. "Ich schätze sie als kompakt ein", sagt Zani. Er warnt besonders vor Stürmer Sandro Hösl, der in den vergangenen drei Jahren 100 Pflichtspieltore geschossen hat. "Wir müssen ihn auf jeden Fall ausschalten", so Zani.

Für seinen Gegenüber Lang ein positiver Aspekt: "Vor Sandro hat jede Mannschaft Angst. Die sollen ruhig ihren Schwerpunkt auf ihn legen. Wir haben ja auch noch andere gute Spieler." Der Erbendorfer Trainer, der auf vier Akteure verzichten muss (Bauer, Andreas Lang, Müller, Trautner) hat an seine Mannschaft auch eine klare Ansage gemacht: "Wir müssen unser Augenmerk auf dieses Spiel richten und nicht schon weiter denken. Sonst geht es in die Hose."

Erst nach einem Sieg gegen Viehhausen würden die Vorbereitungen auf das Oberpfälzer Spiel schlechthin laufen. "Sollten wir am Sonntag gegen Kulmain um den Bezirksligaaufstieg spielen, wäre das ein Knaller und wir würden sicher die 1300 Zuschauer aus dem Relegationsspiel Konnersreuth gegen Wiesau noch toppen." Aber daran will der Erbendorfer Trainer noch nicht denken.
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