Normaler Strom oder Öko? Das war die Frage im Gemeinderat. Da Edelsfeld selbst mit zwei Windrädern Energie produziert und auch sonst immer gerne mit gutem Beispiel vorangeht, fiel die Antwort leicht.
Natürlich für 100 Prozent Öko

Edelsfeld. (aks) Die Gemeinderäte haben entschieden: Edelsfeld beteiligt sich an der Bündelausschreibung zum Bezug elektrischer Energie von 2017 bis 2019 und wählt die Alternative 100 Prozent Ökostrom. Ganz ohne Grummeln fiel dieser Beschluss nicht: Das Gremium hätte lieber vorab Kostenvoranschläge für beide Strom-Varianten geprüft. Die scheint das vom Bayerischen Gemeindetag federführend betreute und von der Schweriner Firma Kommunalberatung und Service GmbH (kurz KUBUS) abgewickelte Ausschreibungsverfahren aber nicht vorzusehen.

Die grob prognostizierten fünf bis sechs Prozent Mehrkosten für die ökologisch korrekte Energie nahmen die Räte letztlich in Kauf, zumal sich das Honorar für die Ausschreibung durch die Kooperation innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils Ehenbach (AOVE) halbiert, hieß es in der Sitzung des Gemeinderats.
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