Noten für Millenniums-Jahrgang

Lehrer Stefan Fleischmann (rechts) freute sich mit den Besten der Abschlussklasse: Im Bild vorne von links der zweitbeste Schüler Lukas Ott, Schulbester Thomas Forster sowie die drittbesten Schüler Andreas Richthammer und Joshua Lex. Sie hatten die gleiche Note. Mit im Bild Bürgermeister Georg Butz, Elternbeiratsvorsitzender Dieter Rosenberg, Pfarrer Markus Ertl und Rektor Josef Galitzdörfer. Bild: hfz

"Hör niemals auf Menschen, welche die schlechte Angewohnheit haben, immer alles negativ zu sehen. Sie stehlen euch euere schönsten Wünsche und Träume!" Der Lehrer der Abschlussklasse, Stefan Fleischmann, gab diese Worte seinem Millenniumsjahrgang mit auf den Weg.

Wernberg-Köblitz. Optimistisch wird ihn Thomas Forster gehen: Er wurde bei der Abschlussfeier als Schulbester geehrt. Nach dem gemeinsamen Abschlussgottesdienst begrüßte Rektor Josef Galitzdörfer neben den Ehrengästen die Eltern und Abschlussschüler des Geburtsjahrgangs 2000. Er blickte zurück auf die neunjährige Schulzeit und alle Herausforderungen, die in dieser Zeit gemeinsam erfolgreich bewältigt wurden.

Leben in die Hand nehmen

Erster Bürgermeister Georg Butz sprach den Absolventen Mut für die Zukunft zu: "Tüchtige Menschen im Glauben an ihr eigenes Können werden auch im beruflichen Leben erfolgreich bestehen." Er ermunterte die Jugendlichen, ihr Leben zielstrebig selbst in die Hand zu nehmen. Die "Mexikaner" der zweiten Klasse von Lehrerin Andrea Hien brachten dann südamerikanisches Temperament in die Turnhalle.

Parallelen zur eigenen Schulzeit zog der Vorsitzende des Elternbeirats, Dieter Rosenberg. Er resümierte: "Aus uns allen ist etwas geworden, vom Polizeibeamten bis hin zum Hochschulprofessor." Rosenberg bedankte sich für den Einsatz als Schülerlotsen, Schulbusbegleiter und Ersthelfer in den Pausen. Nach dem Chor der Drittklässler von Lehrerin Margit Lohmann hob Stefan Fleischmann als Leiter der Abschlussklasse die erfolgreiche Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern hervor. Allein auf einer derartigen Grundlage konnten die diesjährigen Erfolge im Qualifizierenden Mittelschulabschluss - und hier vor allem in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern - erzielt werden. Besonders freute sich der Klassleiter über die positive schulische und charakterliche Entwicklung seiner Klasse in den zurückliegenden Jahren. Mit dem Singspiel "Sur le pont d'Avignon" gab die vierte Klasse von Lehrerin Christa Rauch einen humorvollen historischen Einblick.

Sabrina Biller begann die Abschiedsrede der Klasse mit humorvollen Zitaten über das Schulleben. Ernster wurden Krystina Balk und Kristina Kiener: Sie bedauerten, dass jetzt die Klassengemeinschaft aufgelöst werden muss. Beide dankten den Lehrkräften für ihr Engagement. Für die Mitschüler zitierten sie Sir Peter Ustinov: "Bildung ist nicht auf die Schule begrenzt. Sie geht unerbittlich weiter bis ans Lebensende."

83 Prozent

Vor der Zeugnisverteilung gab Rektor Josef Galitzdörfer einen statistischen Überblick: Von zwölf Teilnehmern erreichten zehn den erforderlichen Notendurchschnitt, das sind 83 Prozent der Teilnehmer. Schulbester war Thomas Forster mit einer Gesamtnote von 1,6 gefolgt von Lukas Ott und gleichrangig Joshua Lex und Andreas Richthammer.

Bei Kaffee und Kuchen tauschten Eltern, Lehrer und Schüler Erlebnisse der Vergangenheit aus und schmiedeten Pläne für die Zukunft.
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