Nun sollen die Beiträge fließen

Abgeschlossen sind die 2006 begonnenen Maßnahmen zur Verbesserung und Erneuerung der Gesamtwasserversorgungsanlage. Jetzt sind die Bürger an der Reihe - mit dem Bezahlen.

Kulmain. (bkr) Aus 118 Positionen errechnete Kämmerer Arnold Koch in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag eine Investitionssumme von 1 634 506 Euro netto. Über Verbesserungsbeiträge sind sie von den Bürgern zu tragen. Zwei Abschlagszahlungen hat die Gemeinde bereits erhoben. Die nun anstehende Schlusszahlung sollen die Grundstücks- und Hausbesitzer in drei Raten begleichen.

Die Bescheide dazu ergehen voraussichtlich Anfang Mai. Ein Monat nach Zustellung wird die erste Zahlung fällig. Der 30. September und 30. November sind die Stichtage für die restlichen beiden Raten. Die Schlusszahlung wird sich auf etwas mehr als die Hälfte der zweiten Zahlung beschränken.

70 Cent und 3,48 Euro

Mit der abgeschlossenen Sanierung hat die Kommune ihre wichtigste Infrastrukturanlage erneuert. Es sei die konsequente Umsetzung, um das wichtigste Lebensmittel zur Verfügung zu stellen, führte Arnold Koch aus. Er erläuterte dazu die Kalkulation für die zu erhebenden Beiträge, aufgeteilt nach Grundstücks- und Geschossflächen. Einbezogen hat er auch die noch zu erschließenden Bauflächen. Daraus errechneten sich 1 006 815 Quadratmeter Grund- und 302 040 Quadratmeter Geschossfläche. Somit entfallen künftig auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche 0,70 und auf einen Quadratmeter Geschossfläche 3,48 Euro Gebühren.

Die Verbesserung und Erneuerung der Wasserversorgungseinrichtung beeinflusst gleichzeitig die Anschlusskosten von Grundstücken. Der Kämmerer errechnete hier einen Umlagewert von 2 900 481 Euro. Für Altanschließer, die bis 1. Januar 1997 ihren Hausanschluss selbst hergestellt haben, ergeben sich nur bei Erweiterungen der Geschossfläche Änderungen. Der Gebührensatz für den Grundstücksanschluss beträgt hier 1,26 Euro und 6,29 Euro pro Quadratmeter für die Geschossfläche. Bei Neuanschließer entfallen bei der Grundstücksfläche 1,52 Euro und bei der Geschossfläche 7,71 Euro pro Quadratmeter.

Neue Satzung

Arnold Koch schlug aus Gründen der Übersichtlichkeit vor, die neuen Gebührensätze gleich in eine neue Satzung einzubringen und es nicht nur bei einer erneuten Änderung zu belassen. Die Entscheidung über den vorgelegten Beschluss verschob das Gremium jedoch auf Mai. Bianca Greger und Harald Tretter, Freie Wähler, hatten argumentiert, dass eine neue Satzung und keine Änderung verabschiedet werden sollte.
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