Nur eine Rolle vorne

Vor der Kulisse des Steinwaldes, auf der Umgehungsstraße nach Fuchsmühl, starteten die 100 Athleten beim Inline-Skating-Tag in Wiesau. Bild: Eger

Die Rollen gleiten über den Asphalt. Mit bis zu 50 Stundenkilometern ist die Spitzengruppe unterwegs. Mann hinter Mann, dazwischen zwei Frauen - Windschatten ist angesagt. Nach 16 Minuten und 17 Sekunden ist für die Schnellsten alles vorbei.

Wiesau. (eg) Für Guido Wystrichowski war es ein guter Tag. Negatives musste sich der Spartenleiter Inlineskating des TB Jahn Wiesau nicht anhören. "Alle waren begeistert. Es waren super Rennen und ein ganz toller Nachmittag mit den Familienstaffeln." Über 100 Sportler waren am Sonntag beim Inline-Skating-Tag in Wiesau dabei.

"Mit Katja Ulbrich aus Bayreuth startet bei uns die deutsche Marathonmeisterin", freute sich Wystrichowski schon im Vorfeld. "Auch Josie Hofmann vom RSV Blau-Weiß Gera, die erfolgreich im Europacup fährt, kommt." Dass die beiden Frauen national und international vorne dabei sind, zeigten sie in Wiesau. Im Hauptrennen über 10 Kilometer siegte zwar mit Stefan Pätzold (Skate Club Allgäu) ein Mann, aber nur hauchdünn. Hofmann lag lediglich drei Zehntel (16:17,3) dahinter. Pätzolds Bruder Andreas überquerte als Dritter die Ziellinie (16:17,5), eine Zehntel danach kam Ulbrich. Und aus Sicht des gastgebenden TB Jahn Wiesau? Da hatte Christian Müller (Kadetten) mit 18:04,2 Minuten die beste Zeit. Larissa Ast war mit ihren 18:36,5 zufrieden. "Ich bin noch müde vom Marathon bei den deutschen Meisterschaften. Deshalb habe ich so gut wie nichts trainiert", sagte die 15-Jährige Fuchsmühlerin. In Duisburg kam sie immerhin als 15. in der Gesamtwertung ins Ziel.
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