Nur nichts anbrennen lassen

Beim "Berufsfeuerwehrtag" in Hirschau übten Jungfeuerwehrleute aus Kohlberg Einsätze unter Praxisbedingungen. Simulierte Brände und Unfälle sollten zudem die Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort verbessern. Bild: war

Die Kohlberger Jungfeuerwehr gewann bei der Aktion "Berufsfeuerwehrtag" zusammen mit Kameraden der Patenwehr Hirschau neue Erkenntnisse. Vor allem was Abläufe betrifft, die in der Praxis helfen sollen.

Bei diesem zweitägigen Projekt übten die Nachwuchs-Brandschützer zusammen mit Helfern vor Ort und Rotem Kreuz. Ziel des Trainings war es, die Kooperation zu verbessern und durch gegenseitiges Kennenlernen die Automatismen und Ausrüstung vertraut zu machen.

Über 20 Teilnehmer der beiden Wehren richteten zunächst einen Schlafsaal ein und unterzogen sich der Einweisung für die Fahrzeuge. Der erste fiktive Einsatz betraf den Zusammenstoß eines Radfahrers mit einem Auto. Die Aufgabe lautete, die Helfer vor Ort bei der Erstversorgung und bei der Rettung der Verletzten zu unterstützen. Aufgabe Nummer zwei betraf einen Löscheinsatz an einem brennenden Holzstoß mit Strahlrohren. Tags darauf stand wieder ein konstruierter Verkehrsunfall auf dem Programm. Es galt, einen Eingeklemmten aus einem Auto zu befreien. Die Feuerwehrleute hatten zuvor das Fahrzeug gegen ungewollte Bewegung gesichert und das Dach des Fahrzeugs aufgeschnitten.

Im nächsten Abschnitt galt es, einen Wohnungsbrand im Hotelbereich des Hirschauer Josefshauses zu bekämpfen. Bei der Feuersimulation holte die Truppe zwei Puppen aus den Hotelzimmern und übergab sie dem HvO-Team.

Zum Abschluss der 24-Stunden-Übung wurde eine verletzte Person mit Trage und Drehleiter aus rund 12 Meter Höhe gerettet. "Ich bin sicher, dass diese nachgestellten Szenarien für alle beteiligten Nachwuchsfeuerwehrleute eine Menge an Erfahrungen gebracht haben, die Wehren aus beiden Ortschaften können stolz darauf sein, auf so gut ausgebildeten und wissbegierigen Nachwuchs bauen zu können", bilanzierte Kommandant Josef Fischer.
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