Nur Punkte zählen für die HSG

Tina Lottner setzt sich energisch durch und erzielt einen ihrer drei Treffer beim 21:20-Heimsieg der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen den Post SV Nürnberg. Bild: Baehnisch

Auch im dritten Saisonspiel blieben die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld ungeschlagen und nehmen mit 5:1 Punkten den fünften Rang in der Landesliga Nord ein.

Nabburg. (söt) Es waren zwei sehr hart umkämpfte Punkte am Samstag für die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Am Ende reichte es aber doch nach einer spannenden, aber nicht hochklassigen Partie gegen den Post SV Nürnberg zum 21:20-Sieg.

Im Gegensatz zu den letzten beiden Begegnungen waren die Spielerinnen von Anfang an nicht richtig bei der Sache. Sie lagen bereits nach zehn Minuten Spielzeit mit 0:5 zurück. Für den dünn besetzten Kader war dies ein schweres Stück Arbeit, doch die heimischen Spielerinnen kämpften sich wieder in die Partie zurück. Über 1:5, 4:7 schafften sie erstmals den Ausgleich zum 9:9. Beim Spielstand von 11:10 für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld ging es in die Halbzeit.

Doch auch diese Führung gab den Völkl-Schützlingen keine Sicherheit. Weiterhin blieb der Aufsteiger aus Mittelfranken spielbestimmend. Immer wieder vergab die HSG sichere Torchancen, unter anderem vier Siebenmeter. Das ermöglichte dem Post SV Nürnberg in der 45. Spielminute eine abermalige Drei-Tore-Führung. Durch einen hohen Kraftaufwand schaffte es der Gastgeber jedoch, das Blatt erneut zu wenden. Die Abwehr stand nun sicherer, so dass es zehn Minuten vor Spielende 17:17 stand.

Die Nürnberger Hauptakteurin bekamen die Gastgeberinnen nun besser in den Griff und die daraus resultierenden Ballgewinne nutzte die Heimmannschaft kontinuierlich. Beim Spielstand von 20:17 und 21:18 kurz vor Spielende schien die Partie gelaufen. Doch der Aufsteiger zeigte einen immensen Siegeswillen und verkürzte noch auf 21:20. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff verschenkte die HSG wiederholt den Ball, woraufhin die Gäste nochmals die Chance zum Ausgleich hatten. Torfrau Theresa Weiherer konnte diesen jedoch verhindern, so dass es am Ende nach einer Zitterbegegnung letztendlich beim knappen 21:20 für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld blieb.

HSG-Trainer Wolfgang Völkl: "Spielerisch war das heute nichts, im Angriff war kein Spielaufbau vorhanden. Gott sei Dank konnten wir uns in der zweiten Halbzeit in der Abwehr mehr Bälle holen. Am Ende zählt der Sieg gegen einen starken Aufsteiger. Fünf Punkte nach drei Spielen, das ist eigentlich das, was gerade zählt."

HSG-Tore: Simbeck Ramona 11/2, Lottner 3, Schopper, Desing und Fleischmann je 2, Fischer 1
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