Nur wer kommt, darf entscheiden

Die Siedlergemeinschaft Plattenberg am 15. November auflösen und anschließend zusammen mit den Säubergsiedlern einen neuen Verein gründen, das würde mit der aktuellen Satzung wohl schief gehen.

Dazu hätte, und das ist nur eine von zwei Bedingungen, mindestens die Hälfte der 160 Mitglieder kommen müssen. Realistisch ist das nicht, deshalb wurden am Samstag im Theresienheim die Vorgaben auf andere Beine gestellt. Die Entscheidung treffen nun die Männer und Frauen, die tatsächlich auch zu dem Auflösungstermin kommen.

Und dann ging es auch noch um den offiziellen Auftrag, die Fusion mit der Nachbargemeinschaft überhaupt in die Wege zu leiten. Und der fiel ebenso eindeutig aus wie die Satzungsänderung. Die hatten alle 28 Stimmberechtigten beschlossen. Die zweite Entscheidung trugen 26 Mitglieder mit. Im Protokoll wurden eine Enthaltung und eine Gegenstimme verzeichnet. "Ein deutliches Votum", würdigte Vorsitzender Manfred Fritsch die Aufgeschlossenheit der Siedler zu dem durchaus gravierenden Schritt. (nm)
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