Oberbibracher Jagdgenossen ziehen eine durchaus zufriedenstellende Bilanz
Wildschweine relativ zahm

Berichte über ein ruhiges Jagdjahr, bewährte Auszahlungsmodalitäten des Jagdgeldes und ein einstimmiger Zuschuss für die Schlachtgemeinschaft in Höhe von 300 Euro dominierten die gut besuchte Jahresjagdversammlung in der Sebastianstube des Schützenhauses.

Jagdvorsteher Georg Thurn bat zum Totengedenken für die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Jagdgenossen, den langjährigen Kassier Theo Pocker und Emil Lehner. Bis auf kleinere Schäden in den Maisfeldern wurde von der Wildschweinpopulation wenig angerichtet. Das milde Klima komme den Wildtieren zugute. Mittlerweile habe man die seltene Nilgans an den Oberbibracher Weihern gesichtet In der Hegegemeinschaft sei der Verbiss mit 2,8 Prozent als günstig eingestuft worden. Georg Thurn stellte eine topografische Karte im Maßstab von 1:5000 vor. Sie kann für 43 Euro bei ihm bestellt werden. Zum Wegebau merkte der Vorsitzende an, dass der kleine See bei der Biersack-Scheune in der Hügel behoben, der Weg in Richtung Grünteich neu gemacht wird und die angrenzenden Wege abgezogen werden. Dazu komme die Sanierung der Wege am Alten Berg in Richtung Stauweiher.

Bei der Verwendung des Jagdpachtschillings einigte man sich bei zwei Gegenstimmen auf den Vorschlag des Vorstands, wieder zwei Euro pro Hektar auszuzahlen und den Rest für den Wegebau zu verwenden. Bürgermeister Werner Roder sicherte zu, dass die Gemeinde den gleichen Betrag zuschießen werde. Nach einem Antrag von Hannes Hübner und Josef Henfling erhält die Schlachtgemeinschaft einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 300 Euro für den defizitären Betrieb der einzigen noch übrig gebliebenen Schlachtmöglichkeit im ehemaligen Gefrierhaus in der Brauereistraße.

Jagdpächter Otto Henfling berichtete von einem Rückgang des Niederwildes aufgrund der intensiven Landwirtschaft. Er werde deshalb keine Hasen und Rebhühner bejagen. Das Jagdessen kündigte Otto Henfling für den 20. Februar im Schützenhaus an.
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