Oberpfälzer beim Bundesliga-Auftakt
Leute

Luftballon-Fußbälle steigen empor und Fahnenträger hissen 18 Banner mit den Emblems der Bundesligisten. Mitten drin ist Alexander Balk, der das HSV-Wappen (unterer Bildrand) in die Kameras hält. Bild: hfz
Parkstein/Schirmitz. (doz) So etwas nennt man wohl Unglück im Glück. Alexander Balk, glühender Bayern-Fan, war bei der Choreographie zum Bundesliga-Auftakt dabei, den TV-Sender in über 200 Länder ausstrahlten. Die Beteiligten hissten unter anderem Banner von allen 18 Erstligisten. Wermutstropfen für Balk: Er stand an der Fahne des Hamburger SV. Er wird es aber verschmerzen können. Schließlich sprach er von einem "klasse Erlebnis". Der 43-jährige Parksteiner klatschte Altstar Paul Breitner ab und kam Karl-Heinz Rummenigge ganz nah. Außerdem siegten seine Bayern mit 5:0.

Für die Eröffnung zeichnete die DFL verantwortlich. Sie setzte für den Vortag des Bundesliga-Starts eine ganztägige Probe an, am Freitag folgten die Feinheiten. "Es ging zum Beispiel darum, in welchem Winkel wir die Fahne halten sollten", erklärt der Parksteiner. Zu der Ehre kam Balk über den Flosser Fanclub, der noch mit fünf weiteren Mitgliedern vertreten war.

Auch der 14-jährige Conrad Schildbach aus Schirmitz war dabei. Die Aktion sei schon "sehr cool" gewesen. Zumal Schildbach bisher nur einmal in der Allianz-Arena war: zur Teampräsentation. Deshalb sprach er selbst von einer "Feuertaufe". Eine, die er aber sicher lange nicht vergessen wird, auch wenn er den Fußballprofis nicht sehr nahe gekommen sei. Schildbach musste sich am Mittelkreis positionieren. Es ging alles ganz schnell. Bereithalten, Banner ausfalten, im Kreis laufen (was nicht im Fernsehen zu sehen gewesen sei), während der Nationalhymne innehalten und anschließend die Fahne wieder raustragen.
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