Obertor rüstet sich

Die Sanierung des Obertores ist angelaufen. Autofahrer müssen sich in den nächsten Wochen einen anderen Weg suchen. Die Altstadt kann nach oben hin nicht verlassen werden. Bild: Völkl

137 000 Euro sind für die Sanierung des Obertores veranschlagt. Erfreulich, dass nach einem Gespräch mit dem Generalkonservator auch Mittel aus dem Topf der Denkmalpflege fließen. Die Kosten der Stadt reduzieren sich laut Bürgermeister Armin Schärtl auf rund 100 000 Euro.

Nabburg. (cv) Das Obertor - zuletzt als Büro genutzt - steht seit fünf Jahren leer. Die Feuchtigkeit hat ihm schwer zugesetzt. Um das markante Wahrzeichen zu erhalten, müssen etwa 137 000 Euro in die Hand genommen werden. Johannes Schießl vom Bauamt hat ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet, um den stetigen Verfall des historischen Bauwerkes zu stoppen und das Gebäude wieder nutzbar zu machen. Bereits seit zwei Wochen sind die Arbeiter im Gebäude mit restauratorischen Putz- und Maurerarbeiten beschäftigt.

Seit Wochenbeginn umweht das Obertor ein Hauch von Christo: Das eingerüstete Bauwerk trägt ein rotes Schutzkleid. Jetzt kann auch im Außenbereich gearbeitet werden. Das Gebäude erhält neue Fenster. Ein Heizsystem mit Warmwasser temperiert das Gemäuer. So will man die Feuchtigkeit in den Griff bekommen, berichtet Bürgermeister Armin Schärtl. Die Arbeiten werden einige Wochen beanspruchen. Wenn im Sommer die Touristen kommen, sollen sie ihr Fotomotiv wiederhaben.
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