Oberwildenauer Jagdgenossen nehmen Arbeiten in Angriff
Wege erneuern

Die Jagdgenossenschaft zog Bilanz. Jagdvorsteher Johannes Mutzbauer wies darauf hin, dass die Düsen in der Pflanzenschutzspritze ausgewechselt wurden, zudem sei die Bodenuntersuchung über die Bühne gegangen, vom Maissägerät haben die Jagdgenossen die Düngereinleger abbauen und beim Holzspalter das Kreuz absenken lassen. Er dankte Jagdpächter Josef Zanner, der sich darum gekümmert hatte. Den kleineren Holzspalter hielten Anton Herreiner und Hans Troidl sowie Xaver Bauer in Schuss.

Die Freistellungsbescheinigung für Kapitalerträge wurde bis 2017 verlängert. Wege haben die Jagdgenossen im vergangenen Jahr nicht instandgesetzt. Diese Arbeiten sollen jetzt in Angriff genommen werden. Zudem kündigte Mutzbauer ein Wildverbiss-Gutachten mit ergänzenden Aussagen zu den Revieren an. Kassenverwalter Herreiner berichtete von einer gesunden Finanzlage. Der Jagdpachtschilling bleibt auf einstimmigem Beschluss als Rücklage in der Kasse.

Jagdpächter Zanner berichtete, dass der Abschussplan mehr als erfüllt sei. 15 Rehe habe man geschossen, 6 wurden überfahren. Zudem erlegten die Jäger 4 Hasen, 9 Füchse, erstmals keine Enten, dafür 4 Schwäne. Zanner bekundete Interesse, seinen 2016 endenden Pachtvertrag fortzusetzen. Dann müsse allerdings die Abwicklung von Wildschäden geregelt werden.

Schriftführer Alfred Gilch wies auf die vom Marktrat beschlossene Regelung für den Rückschnitt von Sträuchern und Hecken an Wegen der Jagdgenossenschaft hin. 50 Prozent der Kosten bezahle die Kommune, die Jagdgenossenschaft müsse aber das Schnittgut beseitigen.
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