Obst- und Gartenbauverein blickt auf Jubiläumsjahr zurück
Kreativ und lehrreich

Den städtischen Friedhof hat Willi Trummer für den landesweiten Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" angemeldet. Bewertungskriterien sind unter anderem Einfriedungen und Eingrünung, funktionelle Einrichtungen und Gestaltung der Grabstellen. Bild: rn
Natur, Kultur und Geselligkeit prägten die vergangenen zwölf Monate beim Obst- und Gartenbauverein (OGV). Höhepunkt war die 110-Jahr-Feier. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißes Roß" zeigte sich Vorsitzender Willi Trummer überzeugt, dass der Verein beim Jubiläum bewiesen habe, dass er, was Aktivitäten und Ideen betrifft, im hohen Alter jung geblieben sei. Als Komplimente und Bestätigung einer erfolgreichen Arbeit wertete er die Aussagen damals von Kreisvorsitzendem Albert Nickl und zweitem Bürgermeister Karl Lorenz.

In seinem Rückblick rief Trummer insgesamt 20 Veranstaltungen in Erinnerung. Zunächst ging er auf die regelmäßigen Vorträge ein mit Themen wie "Schädlinge im Garten", "Obst und Gemüse" oder Vorsorgevollmacht und Erbrecht. Referenten waren unter anderem Kreisfachberaterin Claudia Saller, der aus der Fernsehsendung "Querbeet" bekannte Mitarbeiter der Gartenakademie Veitshöchheim, Klaus Körber, und Markusine Gutjahr. Hohen Erlebniswert bescheinigte der Vorsitzende den Fahrten zur Landesgartenschau in Deggendorf und nach Bad Wörishofen. Viele Anregungen seien vom "Rosenparadies" der Familie Thurn in Pressath mitgenommen worden.

Nach längerer Pause haben die Gartler wieder Kräuterwanderungen in ihr Programm aufgenommen, und im Ferienprogramm führte Hans Rupprecht Schüler durch den Unteren Stadtwald. Als weitere erfolgreiche Veranstaltungen nannte Trummer eine Pflanzentauschbörse, Bastelabende und das Binden von Adventkränzen. Schließlich erinnerte er an die Teilnahme am Adventsmarkt und die Valentinsfeier.

Der Vorsitzende informierte zudem über die Anmeldung für den Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur": "Bei der Beurteilung werden wir sehen, was gut und was weniger gut ist." Kassiererin Anneliese Herr berichtete von fünf Todesfällen und acht Beitritten.

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz dankte dem Verein für das unermüdliche Engagement. "Wir wissen euere Arbeit zu schätzen, die dazu beiträgt, unsere Stadt schöner zu machen." Als Honorar übergab er ein Kuvert.
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