Öko-Flächen für die Futternutzung
Im Blickpunkt

Schwandorf/Nabburg. Die Trockenheit stellt die Bauern vor Probleme. Sie hat im Landkreis Schwandorf zu erheblichen Beeinträchtigungen in der Futterversorgung von Tieren geführt. Darauf reagierten die Landwirtschaftsbehörden: Um die witterungsbedingten Engpässe zu überbrücken, wird für ökologische Vorrangflächen (ÖVF), die innerhalb des Landkreises liegen und im Mehrfachantrag als Brache mit Nutzcode 062 oder als Feldrand mit Nutzcode 058 beantragt sind, eine generelle Zulassung zur Nutzung für Futterzwecke erteilt. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich.

Diese Regelung gilt auch für die im Nachbarlandkreis Cham liegenden Flächen. Für Grundstücke, die sich in den anderen angrenzenden Landkreisen befinden, kann auf schriftlichen und begründeten Antrag vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schwandorf-Nabburg eine Einzelflächen-Genehmigung gegeben werden.

Eine Weitergabe des Aufwuchses an Dritte ist zur Futternutzung in der Nachbarschaftshilfe auch möglich. Über die ausnahmsweise Futternutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten zur Abmilderung von trockenheitsbedingten Ernteausfällen wurde bisher noch nicht entschieden. Nach derzeitigem Stand ist lediglich eine Nutzung als Weide für Schafe und Ziegen erlaubt. Für Rückfragen steht das AELF unter der Rufnummer (09433) 896-0 zur Verfügung.
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