Ökumenisch bei einem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte

Ökumenisch bei einem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte (cog) Die Gedenkstätte Flossenbürg ist ein Mahnmal, das an die Grausamkeiten des Konzentrationslagers (KZ) erinnert. Zugleich zeigt sie, wie schwer der Umgang mit diesem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte vielen Menschen auch heute immer noch fällt. So ist das ehemalige KZ zugleich ein Lernort dafür, wie man mit Menschen anderer Herkunft, anderen Glaubens und anderer Überzeugung umgehen sollte. Eine große Gruppe evangelischer und kath
Die Gedenkstätte Flossenbürg ist ein Mahnmal, das an die Grausamkeiten des Konzentrationslagers (KZ) erinnert. Zugleich zeigt sie, wie schwer der Umgang mit diesem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte vielen Menschen auch heute immer noch fällt. So ist das ehemalige KZ zugleich ein Lernort dafür, wie man mit Menschen anderer Herkunft, anderen Glaubens und anderer Überzeugung umgehen sollte. Eine große Gruppe evangelischer und katholischer Christen besuchte mit den Dekanen Karlhermann Schötz und Walter Hellauer, Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz, Gemeindereferentin Maria Witt und Mitgliedern des Kirchenvorstands der Christuskirche sowie des Gemeindekirchenrats der St.-Marien-Kirche die Gedenkstätte. In der Kapelle sprachen sie ein Gebet für die Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und der Gewalt. Vor dem Gefängnisbau gedachten die Besucher Dietrich Bonhoeffers und der anderen Männer des Widerstands, die mit ihm zusammen an dieser Stelle hingerichtet wurden. Schötz trug das Gedicht "Von guten Mächten wunderbar geborgen" vor, das Bonhoeffer kurz vor seiner Hinrichtung an seine Familie schrieb - ein bewegendes Zeugnis tiefen Glaubens. Das Bild zeigt den Kirchenvorstand der Christuskirche und den Pfarrgemeinderat von St. Marien mit den beiden Dekanen Walter Hellauer (Zweiter von rechts) und Karlhermann Schötz (Dritter von rechts) vor dem Tal des Todes in Flossenbürg. Bild: cog
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