Ökumenische Sternwanderung nach Oberndorf
"Der Weg ist so wichtig wie das Ziel"

Die beiden Geistlichen Konrad Amschl und Dirk Grafe (vorne von links) bedankten sich beim Posaunenchor für die musikalische Umrahmung des ökumenischen Gottesdienstes nach der Sternwanderung in der Oberndorfer Kirche. Bild: jzk
"Die Wege von Wirbenz und von Kemnath aus haben uns hier in der Mitte in Oberndorf zusammengeführt", sagte Pfarrer Konrad Amschl bei der liturgischen Eröffnung des Gottesdienstes am Sonntagnachmittag. Bei dieser fünften ökumenischen Sternwanderung machten sich die Christen der evangelischen Pfarrei Wirbenz von der Kirche aus auf den Weg nach Oberndorf.

Die Christen der katholischen Pfarrei Kemnath wanderten von der Stadtpfarrkirche aus dorthin. In der Filialkirche St. Georg in Oberndorf trafen sich dann die Gläubigen beider Konfessionen. Mit den beiden Geistlichen Konrad Amschl und Dirk Grafe feierten sie gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst.

"Möge die Straße uns zusammenführen", sangen alle als Eingangslied. Der Posaunenchor Wirbenz, Kemnath, Immenreuth unter der Leitung von Susanne Kropf begleitete auch die Lieder "Vertraut den neuen Wegen" und "Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unseren Wegen".

Pfarrer Dirk Grafe las das Evangelium vor. In den Mittelpunkt seiner Predigtgedanken stellte er das Christuswort: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. Der Weg ist genauso wichtig wie das Ziel. Auf dem Weg zu Gott, unserem Ziel, brauchen wir einen Begleiter."

Herausforderungen meistern

"Jesus führt uns sicher zum Ziel" betonte er. Wir sollten uns gemeinsam auf den Weg machen, auf dem wir viele Herausforderungen meistern müssen." In diesem Zusammenhang sprach der Geistliche auch kurz die derzeitige Flüchtlingsproblematik an. Vor dem Segen stellte Konrad Amschl den evangelischen Christen Jochen Gößl, den neuen Gemeindereferenten der Kemnather Pfarrei, vor.

Anschließend ließen sich die meisten im Oberndorfer Feuerwehrhaus Kaffee und Kuchen schmecken. Dabei konnten Christen beider Konfessionen gegenseitig Anregungen für eine Bereicherung des Pfarrlebens geben.

Einige Pfarrgemeinderäte und Mitglieder des evangelischen Kirchenvorstandes sorgten mit ihrem Service für einen reibungslosen Ablauf der großzügigen Bewirtung. Alle hofften auf die Erfüllung des Liedrefrains: "Und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand".
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