Ofenfrischer Nikolaus

Erstmals dabei war Drechsler Georg Kotz, der seine Kunst vorstellte.

Der Nikolaus hatte sich verflogen und kam ein bissl später, ansonsten fehlte nur der Schnee, sonst nichts: Rosenberg befand sich am Sonntag im großen "Adventsmarkt-Rausch". Unglaubliche Besuchermassen machten sich auf, die Stadt mit drei Dutzend Buden zu erkunden. Sie wurden nicht enttäuscht.

Über 6000 Weihnachts-Fans legten den Verkehr rund um die Hochofen-Plaza praktisch lahm: Schon gegen 13 Uhr füllte sich der Parkplatz samt Wertstoffhof, am Abend gab es in ganz Rosenberg keine freie Stellfläche mehr.

Bernhard Dobler von der Maxhütte Technologie, der für den "Verein zum Erhalt der Stahl- und Hüttentradition" den Markt organisierte, wurde unterstützt vom Rohrwerk Maxhütte, der MHT sowie "generation outdoor" und dem Musik- und Kulturzentrum MuK.

Musikschule trumpft auf

Die Kinder der Rosenberger Musikschule mit Chef Gerald Ludwig bewiesen ihr Können an Flöte, Trompete, Schlagzeug. Akkordeon und im Gesang vor den begeisterten Eltern auf der MuK-Bühne. "Von hoch vom Ofen komm ich her!", hieß es wenig später, als sich der Nikolaus von der Spitze des Industriedenkmals abseilte und anschließend Süßigkeiten an die Kinder verteilte.

Dicht umlagerte Stände, jede Menge verzehrte Leckereien auch flüssiger Art und die unvergleichliche Stimmung sind das Markenzeichen des Rosenberger Marktes. Die alten Koksöfen und die riesige Feuerschale sind ebenfalls Attraktionen der Maxhütten-Weihnacht in besonderer Atmosphäre.

Bis in den Abend hinein herrschte mächtig Konjunktur, die Besucher strömten ins Gelände. Nun ist Schluss nach diesem nicht zu überbietendem Paukenschlag, das Christkind kann kommen, und dann sind die Adventsmärkte wieder Geschichte. Bis in elf Monaten.
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