Ohne Appell in lockerer Runde

Urkunden wurden zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen der Stadt Pfreimd und dem Panzerbataillon 104 ausgetauscht. Das Bild zeigt von links: Brigadegeneral Andre Bodemann, Altbürgermeister Albert Maier, Bürgermeister Richard Tischler, Ehrenbürger Georg Pfannenstein, Kommandeur Christian Gnerlich und Altbürgermeister Arnold Kimmerl. Bild: rid

"Im Kampfanzug bei einem Glas Bier fühle ich mich wohler als im Anzug bei einem Glas Sekt", gestand Brigadegeneral André Bodemann. Da war der Empfang auf dem Eixlberg genau das Richtige.

Pfreimd. (rid) Ohne Appell und militärisches Protokoll, dafür aber in gemütlicher Runde im Zelt feierten Vertreter der Stadt und des Panzerbataillons 104 die 30-jährige Partnerschaft. Mit dem gewählten, lockeren Rahmen wollte Pfreimd zum Ausdruck bringen, " dass die Partnerschaft zwischen der Stadt und dem Panzerbataillon 104 keine steife und formelle Angelegenheit, sondern eine wirklich gelebte Partnerschaft ist", betonte Bürgermeister Richard Tischler. Der Rathauschef erinnerte an die gemeinsamen Veranstaltungen zum Volkstrauertag, am Kirchweihmontag und zu Weihnachten und an Neujahr.

Kampf um Standorterhalt

Der Bürgermeister dankte all jenen, "denen wir diese Partnerschaft zu verdanken haben". Richard Tischler erinnerte an den Kampf um den Erhalt des Bundeswehrstandortes und an die Verdienste des damaligen Bundestagsabgeordneten und Ehrenbürgers Georg Pfannenstein. "Ohne seinen Einsatz säßen wir heute nicht hier".

Von einer "gelebten Partnerschaft" sprach auch Oberstleutnant Christian Gnerlich. "Die Soldaten des Panzerbataillons 104 fühlen sich der Heimat und der Bevölkerung verpflichtet", betonte der Kommandeur. Das geflügelte Oberpfälzer Wort "s 'mou gei" habe einen Platz gefunden auf dem schwarz-weißen Wappen des Bataillons. Ebenso die Fische aus dem Stadtwappen von Pfreimd. Christian Gnerlich überreichte dem Bürgermeister eine Erinnerungsurkunde "30 Jahre gelebte Partnerschaft".

Mit Kirchenführung

Auch Richard Tischler hatte aus diesem Anlass ein Schriftstück fertigen lassen. Der Dank galt dem Vorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins, Sepp Hösl, für die Bewirtung der Gäste. Dem gemütlichen Beisammensein war eine Kirchenführung vorausgegangen, die Altbürgermeister Arnold Kimmerl übernahm. Auch sein Vorgänger Albert Maier nahm an der Feier auf dem Eixlberg teil.
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