Ohne Colt in den wilden Westen

In "Wild West-Manier" zeigte sich "Reloaded", als sich die jungen Damen als Cowgirls flott auf dem Parkett präsentierten. Bild: mmj

Pferdehalfter hingen an der Wand, an der Theke im Saloon gab es nicht nur für Cowboys und Indianer einen Drink und die Tanzfläche war von Maskierten und Zivilisten gleichermaßen belagert: "Ab in den wilden Westen" war das Motto des Faschingsballs des Sportclubs im Jugendheim.

Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Ball gemausert, bei dem die Gäste überwiegend maskiert und kostümiert kommen. Dieser Trend setzte sich auch wieder fort. Stellvertretender SC-Vorsitzender Engelbert Horn freute sich in seiner Begrüßung über den großartigen Besuch, mit dem neben der Bevölkerung auch die Ortsvereine mit ihren Abordnungen ihre Verbundenheit zu den Sportlern zeigten. Für Bürgermeister Manfred Dirscherl mit Gattin und Gemeinderäten war die Anwesenheit ebenso selbstverständlich, wie für SC-Ehrenmitglied und Ehrenbürger Hans Wirnshofer.

Horn konnte im voll besetzten Jugendheim auch die beiden Sportclub-Ehrenvorsitzenden Alfred Dirscherl und Josef Betz willkommen heißen. Die Sportvereine aus dem Schönseer Land kamen ebenso ins Jugendheim und auch die Feuerwehren aus Schönsee und Schönau waren zum Einsatz beim Sportlerball ausgerückt. Dass Integration in der Dorfgemeinschaft, seit Jahren durch den Sportclub gefördert, auch gelebt wird, zeigte sich an diesem Abend wieder beispielhaft.

Die Bewohner des Kleinheims waren zum Ball gekommen und fühlten sich in der Umgebung sichtlich wohl. Viele Helfer in der Küche, an der Bar und im Service kümmerten sich um das Wohl der Ballbesucher. Ihnen galt Horns besonderer Dank. Musikalisch sorgten Gerdi und Helmut, das Duo "Let's Dance", für das Programm. Zu ihrem Repertoire gehörten moderne Tanzmusik genauso wie Walzer, der Zwiefache und Schunkelpotpourris. Vorschusslorbeeren gab es bei der Ankündigung von Engelbert Horn für die Tanzgruppe "Reloaded"; die jungen Damen erfüllten die Erwartungen voll.

Bei ihrem "Auftritt um die Welt" gab es eine musikalische Reise auch nach Amsterdam, Moskau oder über den großen Teich nach Amerika. In "Wild-West-Manier" zeigten sie sich eine Stunde später, dem Motto des Abends angepasst, als sie sich als Cowgirls flott auf dem Parkett präsentierten. Marianne und Nadine Wirnshofer hatten Tanz und Choreographie bestens einstudiert; die Tänze wurden mit viel Applaus quittiert. Auf die Frage an Bürgermeister Dirscherl, beim Ball in Sheriff-Kluft, warum in seinem Cowboygürtel die Pistole fehlt, antwortete er: "Weil bei uns in Weiding alles passt!" Und so war es auch beim Sportlerball.
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