"Ohne Gottes Geist kein Leben"

Auch 22 Mädchen und Buben der Pfarreiengemeinschaft Altfalter/Schwarzach/Unterauerbach empfingen durch Handauflegung des Weihbischofs (links) die Stärkung im Glauben durch den Heiligen Geist. Mit im Bild Kaplan Thomas Riedl (Zweiter von links) und Pfarrer Walter Hofmann (rechts).

"Das Gute ist nicht immer einfach", betonte Weihbischof Reinhard Pappenberger, als er 63 Jugendlichen das Sakrament der Firmung spendete. "Gottes guter Geist soll die Firmlinge stark machen", damit sie sich für das Gute entscheiden und dem Bösen widerstehen.

Stulln/Schwarzach. (ohr) In einem festlichen Gottesdienst in Konzelebration mit Pfarrer Walter Hofmann, Kaplan Thomas Riedl und Pater Georg spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger in der St.-Barbara-Kirche in Stulln das Sakrament der Firmung. "Ohne Gottes Geist kein Leben", stellte der geistliche Würdenträger als Kernaussage heraus.

Zu feierlichen Klängen der Orgel zogen die Ministranten und die Priester ins Gotteshaus ein. Hausherr Pater Georg hieß seine Mitbrüder willkommen und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sich der Weihbischof "von Regensburg nach Stulln auf den Weg machte, um auf die 63 Jugendlichen der Pfarrei Stulln sowie der Pfarreiengemeinschaft Altfalter/Schwarzach/Unterauerbach durch Handauflegung den Heiligen Geist herab zu rufen". Sein weiterer Gruß galt den Paten, Eltern, Großeltern, Geschwistern und Verwandten. Durch das Sakrament der Firmung, so der Geistliche, wird die Taufe vollendet und die Gefirmten werden gestärkt als Christen ins weitere Leben entlassen.

Weihbischof Reinhard Pappenberger nahm in seiner Predigt auch Bezug zu den jüngst ausgezeichneten Friedensnobelpreisträgern. Beide werden für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Kinder und gegen die Kinderarbeit sowie für den Einsatz für das Recht der Kinder auf Bildung gewürdigt.

Die Firmlinge sollten auf ihre Eltern schauen und für die Leistung ein Wort des Dankes sagen, wandte sich der Weihbischof an die Schüler. Aber die Erzieher müssten auch den Jugendlichen zutrauen, dass sie etwas Gutes tun können. "Das Gute ist aber nicht immer einfach", betonte Pappenberger. Damit das Gute in der Welt groß und mächtig werden könne, brauche es Raum. "Gottes guter Geist greift in alles Leben hinein. Er soll die Firmlinge stark machen", hob der Sprecher hervor. "Sich für das Gute entscheiden und dem Bösen dagegenstehen", gab der Firmprediger den Mädchen und Buben als Richtschnur mit auf den Weg.

Die Firmlinge waren beim Kyrie -Ruf, bei der Lesung, den Fürbitten, der Gabenbereitung, beim Vortragen der sieben Gaben des Heiligen Geistes und bei der Meditation in die Liturgie integriert.

Zum Abschluss sprach Kaplan Thomas Riedl allen Helfern und Unterstützern seinen Dank aus. Besonders dem Kirchenchor unter der Leitung von Heinz Prokisch für die musikalische Gestaltung, Rosi Höreth und Johanna Wittmann für die Ausschmückung der Kirche sowie Helmut Kramer und Nadja Penzkofer von den Johannitern für ihren Bereitschaftsdienst.
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