Ohne Lärm geht es nicht

Durch eine "Erdvernagelung" sollen Hang und Mauer am Kellerweg gesichert werden. Mit Blick auf die vorbeiführende Bahnlinie kann nur nachts gearbeitet werden: Es wird laut.

Pfreimd. (cv) Das Thema war schon bei der Teilbürgerversammlung zur Sprache gekommen. Bei der Maßnahme "Kellerweg" "strebt die Stadt eine förderfähige Erdvernagelung an", betonte zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins in der von ihr geleiteten Stadtratssitzung. Hauptsicherung und Bau sind 2015 im Terminplan der Stadt vorgesehen. Das geht nicht ohne Behinderungen ab. Ein halbes bis ein Jahr wird die Straßenverbindung zwischen Untersteinbach und Iffelsdorf unterbrochen sein. Da es sich an der Bahnlinie um eine Nachtbaustelle handelt, wird zwischen 1 und 5 Uhr gearbeitet. Mehrere Wochen muss folglich mit Lärmbelästigungen gerechnet werden.

Bau der Zufahrt

Ebenfalls im nächsten Jahr soll der Neubau der Zufahrt zum Kalvarienberg anlaufen, um dieses Nadelöhr zu den Gewerbebetrieben aufzuweiten. Während der Bauarbeiten ist eine provisorische Zufahrt erforderlich.

Der Sachstand beim Breitband sieht laut Dr. Mertins so aus: Die Markterkundung ist abgeschlossen. Die Telekom weitet die Versorgung im Stadtzentrum auf 100 Mbit/sek aus. Ein weiterer Ausbau ist nicht vorgesehen. Derzeit wird von der Stadt der Breitbandausbau ausgeschrieben. Auftragsvergabe ist voraussichtlich im Dezember oder Januar. Gebaut werden soll im nächsten Jahr. Parallel dazu beginnen die Planungen für eine zweite Stufe in Iffelsdorf, Nessating, und Döllnitz. 400 000 Euro kostet der erste Schritt Es gibt 80 Prozent Förderung und 50 000 Euro "Zuschlag" durch die interkommunale Zusammenarbeit.

85 Prozent Förderung

Was den Digitalfunk der Feuerwehren anbelangt, sind die ersten Bestellungen erfolgt, zum Teil wurde die Ware bereits geliefert. Die Gesamtkosten liegen bei 41 489 Euro, der Fördersatz bei 85 Prozent. Die Stadt hat folglich 17 500 Euro zu zahlen.

In den "Projektspeicher"

Zu IRE, dem interkommunalen Entwicklungskonzept mit den Nachbargemeinden, sind drei Workshops gelaufen. Pro Workshop haben etwa 30 Personen teilgenommen, beim Schülerworkshop etwas mehr. Die Anregungen und Ideen werden jetzt in den "Projektspeicher" eingearbeitet. Daraus sollen fünf bis zehn konkrete Projekte erarbeitet werden, die dem Antrag beigefügt werden. Nächster Schritt ist ein weiteres Treffen der Lenkungsgruppe am 12. November. Die Resultate werden bei der interkommunalen Stadtratssitzung am 17. Dezember um 19 Uhr im Rittersaal der Burg Trausnitz präsentiert.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.